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Zum 25. Mal fuhren sie ins Weserstadion nach Bremen

Moormerland-Fanclub organisierte Fahrt für erkrankte Kinder


Am Weserstadion: Die Vereine und der Fanclub sind gespannt auf das Spiel Werder gegen Hertha BSC. Fotos: Privat

Moormerland/Bremen Seit 37 Jahren schlägt für das Herz der Fehntjer Anne und Dieter Diersmann für den SV Werder Bremen: So sehr, dass sie Anfang der 1980er Jahre mit einigen anderen Fans den Werder-Fan-Club Moormerland gründeten. Seitdem geht alle 14 Tage die Fahrt zu den Werder-Heimspielen ins Weserstadion. „Damals waren wir noch jung, mittlerweile sind viele ältere Semester dabei“, sagt Vorsitzender Dieter Diersmann. Heutzutage gibt es nicht nur Mitfahrer aus Moormerland, sondern auch aus Leer, Rheiderland oder Strücklingen. „Bei einer unserer Fahrten fragte ich im Bus mal an, ob wir nicht etwas für kranke Kinder tun könnten. Sofort bekam ich Zustimmung, einige waren sofort begeistert.“ Anne Diersmann: „Da meine Eltern beide an Krebs erkrankten und daran starben, kamen wir auf den Elternverein krebskranker Kinder. Es ist schlimm, wenn jemand an Krebs erkrankt, doch wenn ein Kind erkrankt, ist es besonders schlimm.“

Ein Herz für kranke Kinder

Der Fanclub organisierte Mitte der 1980er Jahre die erste Fahrt zu einem Heimspiel. Dabei machte er sich den guten Kontakt zum SV Werder zu Nutzen: „Damals hatten wir mit Manager Willi Lemke einen sehr spendablen Ansprechpartner. Heute ist es Präsident Hubertus Hess-Grunewald. Für gerade mal 250 Euro bekamen wir 50 Karten für das Spiel gegen Hertha BSC“, erinnert sich Dieter Diersmann. Seit dem Jahr 2000 lädt der Fanclub auch die Regionalgruppe für an Mukoviszidose erkrankte Kinder mit ins Stadion ein. Auch dieses hat familiäre Gründe im Hause Diersmann. „Wir haben ein Kind in der Familie, welches an dieser unheilbaren Erbkrankheit leidet. So kamen wir drauf, auch diesen Verein mit zu unterstützen.“ Am vergangenen Samstag erfolgte nun die 25. Aufl age dieser Fahrt. Gegen 11 Uhr ging es vollbepackt los in Richtung Osterdeich. Die komplette Fahrt, das heißt Verpfl egung, Eintrittskarten und Busfahrt, wurde durch Sponsoren abgedeckt. „Die erkrankten Kinder beider Vereine nebst Betreuer brauchten keinen Cent dazu bezahle. Während der Rückrunde haben wir im Fanbus immer die Sammelbüchse kreisen lassen. Fans und Dauerkarteninhaber haben reichlich gespendet.“ Dazu kamen Spenden von der Schlachterei Dietrich Eckhoff, dem Schuhhaus Hartmut Janssen aus Möhlenwarf, dem Zweiradgeschäft Eckhoff aus Weenel, dem Heizungsbauer Geesen und dem Baugeschäft Harms aus Strücklingen sowie dem Leeraner Reisedienst Kok. „Ohne sie alle wäre dieses tolle Erlebnis für die Kinder nicht möglich gewesen“, sagt der Fanclub-Vorsitzende sichtlich gerührt.

Glückliche Kinderaugen

Begeistert waren auch die Vertreter beider Vereine. Theo Freerks und Klaus Männich – beide Regionalgruppe Mukoviszidose – die als Betreuer bei der Fahrt ins Weserstadion fungierten: „Es war herrlich, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen. Für alle war es ein ganz toller Tag. Nicht nur wegen des tollen Werder-Sieges gegen die Berliner.“ Auch Agnes Kramer vom Elternverein krebskranker Kinder zeigte sich beeindruckt: „Es wurde vom Werder-Fan-Club alles super organisiert und somit für unsere meist erst vor kurzem erkrankten Kinder ein sehr schönes Erlebnis. Viele konnten mal richtig abschalten und ihre Alltagssorgen ein wenig vergessen.“ Nach der Fahrt hatte der Fanclub noch zwei gute Nachrichten für die Mitfahrer zu verkünden. Spendengelder waren übrig geblieben, sodass sich beide Vereine über eine Summe von jeweils 360 Euro freuen konnten. Zudem haben viele Sponsoren und Helfer angekündigt, auch in der kommenden Saison ein Herz für kranke Kinder zu zeigen – und abermals für ein schönes Erlebnis im Weserstadion zu sorgen.     


Artikel vom 08.05.2017




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