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  19.09.2017 - 22:37 Uhr

  

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Aus 2.000 Euro werden 10.000

Kilometer verkauft: Rolf Starosta radelte für das Soldatenhilfswerk


Ultra-Cycler Rolf Starosta nach seiner 2.000-Kilometer-Tour. Fotos: Antje Jansen
Leer Sein Ziel war es, mit einer außergewöhnlichen Aktion 2.000 Euro für das Soldatenhilfswerk zu sammeln (der SR berichtete). Dass sein Sparschwein am Ende dermaßen prall gefüllt sein würde, damit hatte Oberstleutnant Rolf Starosta nicht gerechnet. Ganze 10.000 Euro bekam er für seine rund 2.000 Kilometer lange Radtour von Delmenhorst über Braunschweig, Weingarten, die Schwäbische Alp, den Spessart, den Taunus und den Westerwald, das Rothaargebirge und Oldenburg bis nach Leer. In all diesen Orten war er stationiert. Leer, Evenburgkaserne, 10.30 Uhr am Montag: Freudestrahlend biegt Oberstleutnant und Extremsportler Rolf Starosta mit seinem Fahrrad um die Ecke. Man sollte meinen, er sei müde nach so einer langen Tour. Immerhin war er sechs Tage, drei Stunden und 44 Minuten unterwegs. Rund 320 Kilometer hat er pro Tag hinter sich gelassen. Doch weit gefehlt. Er steigt vom Rad, als sei nichts gewesen und erzählt, er plane bereits die nächsten Touren. Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums hatte sich der 57-Jährige etwas Besonderes einfallen lassen. Statt zu feiern wollte er an das Soldatenhilfswerk spenden. Aber nicht einfach nur so. Er rief das „Projekt 2017“ ins Leben. Das Ziel: Durch unterschiedlichste radsportliche Aktionen im Zeitraum Juni 2016 bis Juni 2017 Spendengelder einzuwerben, die zu fahrenden Kilometer sozusagen zu verkaufen. Der „Charity-Ultra- Radmarathon“ sollte dann den Abschluss bilden. „Die angestrebten 2.000 Euro hatte ich bereits zum Jahreswechsel in der Tasche“, freut sich Starosta. Auf seiner Tour begleitete ihn ein engagiertes und treues Team: Seine Ehefrau Ulrike, Sohn Hanno Kläne sowie seine Bundeswehr-Kameraden Matthias Hanfeld und Werner Müller. Viele Pausen gönnte sich der Ultra-Cycler nicht: „Auf 20 Stunden Radfahren folgten vier Stunden Pause. Ich habe dann auf einer aufblasbaren Luftmatratze im Auto geschlafen.“ Neben dieser befanden sich im Team-Fahrzeug Kleidung zum Wechseln, Ersatzteile für das Hochleistungsrad, Getränke, Nahrung und eine Erste-Hilfe- Ausrüstung. „Zum Glück ist alles gut gelaufen, es wurde niemand krank und wir hatten keine Panne“, freut sich Ulrike Starosta. Eine wichtige Aufgabe des Teams sei neben der Motivation auch die Navigation gewesen, erzählt der Sportler. Das sei nicht immer leicht gewesen, denn: „Unzählige Straßen- und Brückensperrungen haben die Frage der Navigation in eine ganz andere Dimension gehoben.“ Zeitraubende Umwege seien oft die Folge gewesen. Den Scheck hat Starosta bereits bei seinem Start an den Schirmherrn, den Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, überreicht. Seit der Gründung des Soldatenhilfswerks im Jahr 1957 konnte rund 35.000 Soldaten und deren Familien geholfen werden. 

Artikel vom 02.07.2017




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