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  12.12.2018 - 23:27 Uhr

  

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Über 2.000 fanatische Zuschauer

Eishockey: EC Wilhelmshaven-Stickhausen spielte sich bis in die 2. Bundesliga


Der ESV Stickhausen mit dem jungen Charly Hermsmeyer hinten rechts. Fotos: Privat
Leer (geb). Heute lesen Sie den dritten und letzten Teil der Eishockey-Serie mit Dieter Zelfel und Charly Hermsmeyer.
SonntagsReport: Herr Hermsmeyer, wie ging es mit dem Eishockeysport im hiesigen Raum weiter?
Charly Hermsmeyer: Sehr erfolgreich. Wir spielten mit dem ESV Stickhausen in den 1980er-Jahren zuerst in Bremen und Oldenburg und wechselten später nach Wilhelmshaven. Wir fusionierten mit dem dortigen PSV und wurden zum EC Wilhelmshaven-Stickhausen.
Wie lief das?
Wir hatten durchgehend über 2.000 fanatische Zuschauer, wurden Niedersachsenmeister und sind bis in die 2. Liga aufgestiegen.
Gab es weitere Erfolge?
Sogar den Pokal haben wir gewonnen. Die Prämie von 10.000 Mark habe ich in bar gleich im Koffer mitbekommen.
Und persönlich?
Ich habe den Posten des Obmanns dann in jüngere Hände abgegeben und mich auf die Funktionärstätigkeiten im Ligaausschuss und im Verband konzentriert. Später dann kam leider der Konkurs in Wilhelmshaven. Letztendlich wurde auch die Eishalle abgerissen.
Herr Zelfel, wie lief es bei Ihnen?
Dieter Zelfel: Hervorragend. Ich hatte mich seinerzeit voll auf meine Schiedsrichterlaufbahn konzentriert und bin tatsächlich in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Dann spielte Charly eine bedeutende Rolle für mich.
Inwiefern?
Hermsmeyer: Ich wurde fortan sein Chauffeur und habe ihn zu den Spielen der 1. und 2. Liga kutschiert. Dann konnte er auf der Hinfahrt schlafen und war bei Spielbeginn top in Form.
Zelfel: Ich hab ihm sogar weiße Handschuhe und eine entsprechende Schirmmütze mit Aufdruck anfertigen lassen. In Nordhorn hat er mich dann vorgefahren und mir – ich saß hinten – wie im Film, mit ernstem Gesicht die Tür aufgemacht. Die Leute waren sehr beeindruckt.
Was gab es noch für schöne Erlebnisse?
Hermsmeyer: Ich hatte bei den Spielen dann immer beste Plätze auf der Haupttribüne. Und Dieter als Hauptschiedsrichter vor über 10.000 Zuschauern in Düsseldorf oder Köln zu sehen, war ein wunderbares Erlebnis.
Zelfel: Außerdem haben wir denselben Freundeskreis. Mit Uwe Meyer, Birger Schulz und Benno Grajczyk, allesamt Kufencracks wie wir, haben wir viele tolle Reisen unternommen und machen es immer noch.
Zum Beispiel?
Hermsmeyer: An die WM in Schweden 1989 oder die beiden Weltmeisterschaften in Deutschland kann ich mich noch gut erinnern.
Zelfel: Die Krönung jedoch, war unsere Reise in die USA. Zu Wayne Gretzkys letztem Spiel für die New York Rangers 1999.
Hermsmeyer: Ja das war toll. Live dabei im Madison Square Garten beim letzten Spiel des besten Eishockeyspielers aller Zeiten dabei zu sein war das Highlight.
Zelfel: Das Ticket gab es zum Schnäppchenpreis von 240 Dollar, aber das schreibst du nicht! Wie geht es weiter mit dem Eishockey in unserer Region? Hermsmeyer: In Sande läuft es derzeit gut. Ein Investor hat die Tennishalle zur Eishalle umgebaut und das Team ist kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga. Es herrscht unheimliche Euphorie, die haben meistens über 600 Zuschauer. Das macht mich sehr glücklich.
Und bei uns im Landkreis Leer?
Hermsmeyer: Es gab zwei vergebliche Versuche, in Leer eine Eishalle zu bauen. In den 1970er und in den 1990er Jahren. Beide Male hat man das nicht hingekriegt. 
Zelfel: Leer ist eine wunderschöne Stadt, aber für mich die „sportunfreundlichste Stadt der Welt“. Alleine das Hickhack um das Schwimmbad. Und für die gut 5.000 Schüler an der BBS gibt es nicht mal einen Sportplatz. Die Halle müssen sie sich zudem noch mit anderen teilen. Traurig, so kann man Kinder und Jugendliche nicht für den Sport begeistern.

Artikel vom 17.02.2018

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