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Zwei Freunde: Marathon am Ursprung

Friedhelm Saathoff und Claus Schweer starteten beim Traditionslauf in Athen


„Ein anstrengendes, aber auch unvergessliches Erlebnis“, sagen Friedhelm Saathoff und Claus Schweer. Foto: Privat
Leer. Fast auf der ganzen Welt ist Friedhelm Saathoff schon Marathon gelaufen: In Berlin und Hamburg, in Paris und New York, in Boston und Havana. Aber zu seinem 13. Marathon hat sich der Heseler etwas ganz Besonderes ausgedacht. Einmal dort zu laufen, wo alles begann. Und zwar im griechischen Marathon. Da der 48-Jährige noch bis März 2019 aus berufl ichen Gründen in Athen arbeitet, überlegte er nicht lange. Er rief seinen Freund Claus Schweer an und schlug ihm den gemeinsamen Lauf vor. Beide kennen sich seit ihrer Kindheit in Veenhusen. Der war gleich begeistert und so nahmen die beiden die 42,195 Kilometer lange Strecke in Angriff. Insgesamt starteten 18.500 Läufer aus aller Welt, die in den frühen Morgenstunden mit dem Bus zum Startpunkt in Marathon gebracht wurden. „Wir hatten 22 Grad und Sonnenschein. Ein ideales Laufwetter“, sagt Friedhelm Saathoff. Die 250 Höhenmeter forderte den Läufern Einiges ab. „Außergewöhnlich anstrengend waren die langen Anstiege“, so der 49-Jährige Schweer, für den es der zweite Marathon war. Ein besonderer Moment war der Lauf durch die Ortschaft Mati. Das Dorf wurde während der verheerenden Waldbrände im Juli fast vollständig zerstört. Viele Menschen kamen in den Flammen um. „Der Brandgeruch war dort noch gegenwärtig. Ein beklemmendes Gefühl.“ Etliche Läufer trugen Shirts aus Solidarität. Aber auch die Zuschauer zeigten ihre Trauer. Viele kamen schwarz gekleidet und hielten Transparente oder Ballone – 99. Einen für jedes Opfer. „Das war ein sehr bewegender Moment“, sind sich beide einig. An Autobahntreppen geübt Bereits im August starteten die Freunde ihr intensives Training. „Claus in Ostfriesland und ich in Athen“, lacht Saathoff. „Während ich bei extremer Hitze mein Training absolvieren musste, hat Claus im fl achen Ostfriesland irgendwie versucht, ein Steigungs- Training einzubauen. Somit sah man ihn oft an verschiedenen Autobahnüberführungen rauf und runter laufen.“ Mittlerweile ist Claus Schweer wieder zurück in Ostfriesland. Saathoff bleibt noch bis März in Athen. Vom gemeinsamen Marathon werden beide noch lange schwärmen. „Der Lauf hat uns fast bis an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gebracht. Unvergesslich war der Zieleinlauf im antiken Olympiastadion von Athen, in dem 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Absolut atemberaubend.“  

Artikel vom 17.11.2018

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