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  28.07.2017 - 18:45 Uhr

  

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Hoch hinaus: Thilko fliegt

Der Ihrhover ist Radio-Reporter bei Hitradio Namibia


Thilko Gläßgen leitet seine eigene Nachmittagsshow bei Hitradio Namibia. Fotos: Privat
Namibia (sr) Und nun live aus Namibia (Afrika): Thilko Gläßgen. Der Journalismus- Student hat sich wieder gemeldet und berichtet von seinen neuem Job: „Während in den ehemaligen deutschen Kolonien im heutigen Ghana und Togo sowie in meiner alten Heimat Kamerun kaum noch Deutsche leben, gibt es in Namibia bis heute circa 20.000 Deutsch-Namibier. Der Großteil von ihnen ist in Namibia geboren und aufgewachsen. So auch mein Kollege und Chef Wilfried Hähner – vor Jahren war er einmal für drei Wochen in Deutschland, aber heute zieht in nichts mehr dorthin. Er ist mit Leib und Seele Namibier und liebt es, auch seinen Urlaub im vielfältigen Namibia zu verbringen. Gemeinsam mit Reinhold Rothkegel, dem Ehemann der heutigen Geschäftsführerin Sybille, hatte er vor sieben Jahren die Idee, für die deutschsprachigen Namibier einen eigenen Radiosender zu gründen. Die Idee fruchtete und am 1. August feiert Hitradio nun schon seinen fünften Geburtstag. Die Nachrichten aus aller Welt und der Musikmix werden von einem deutschen Dienstleister bereitgestellt, alles andere recherchiert die vierköpfi ge Redaktion aber selbst. Als Teil der Redaktion bin natürlich auch ich journalistisch aktiv. Hier in Namibia ein wahres Vergnügen, denn wie schon im Vorjahr ist Namibia das afrikanische Land mit der besten Platzierung in der Rangliste der Pressefreiheit. Freie Berichterstattung und unabhängige Medien sind in Namibia eine Selbstverständlichkeit. Neben täglichen Beiträgen von mir moderiere ich aber auch in Namibia am Nachmittag. Für mich eine besondere Aufgabe, denn bis zu 80 Prozent der Deutschsprachigen werden dann erreicht. Unter www.hitradio.com.na kann Hitradio Namibia sogar weltweit empfangen werden. Dank meiner Radiostimme – meine Freunde sagen, ich hätte auch ein Radiogesicht – spreche ich außerdem die Farmernews, die Sportnachrichten und den Tourismustreff ein. Manchmal ist das gar nicht so einfach, denn viele geografi sche Bezeichnungen Namibias haben ihren Ursprung in der Oshivambo- Sprache. Gerade am Anfang mussten mir dann meine Kolleginnen Steffi und Sybille erstmal verraten, wie man Otjozondjupa, Otjiwarongo oder Okaukuejo nun eigentlich ausspricht. Aber jetzt, nach guten zwei Monaten, läuft es rund. Die Arbeit macht sehr viel Spaß und die DNA des sympathischen Senders habe ich vollends verinnerlicht: Hitradio möchte Namibia auch in Deutschland bekannter machen und so schalten auch viele Hörer über den Livestream von Deutschland aus ein. Auch ist die nationale Versöhnung rund 27 Jahre nach der Unabhängigkeit ein wichtiges Anliegen des Radiosenders. Es wird daher nicht nur deutsche beziehungsweise westliche Musik gespielt, sondern auch namibische Künstler, wie Elomotho laufen im Musikprogramm. Ich selbst wähle die Themen für meine Beiträge. Letzte Woche habe ich einen Fallschirmsprung gemacht und daraus ein Feature angefertigt. Ich habe die namibisch-nordkoreanischen Beziehung recherchiert und mein nächster Weg führt mich in eine Uranmine. Themen gibt im südwestafrikanischen Land reichlich und eben im Vergleich zu Kamerun auch das große Privileg ohne Angst vor Repressalien darüber zu berichten.             

Artikel vom 02.07.2017




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