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SR-Korrespondent ist wieder da

Logaer Thilko Gläßgen lebte knapp zehn Monate in Afrika


Mit seinen Geschwistern hatte Thilko Gläßgen immer sehr viel Spaß. Hier beim Fußballspielen im Monsunregen. Fotos: Privat
Loga/Afrika (jos). Gesund und munter meldet sich Thilko Gläßgen zurück. Der 23-jährige Journalismus- Student – gebürtig aus Aurich, aufgewachsen in Ihrhove und wohnt heute in Loga – ist wieder zu Hause. Im Rahmen eines Auslandssemesters über knapp zehn Monate studierte er an einer kirchlichen Universität in Kamerun und war Praktikant bei einem Radiosender in Namibia. Von dort berichtete er regelmäßig für den SonntagsReport. „Ich habe so viele spannende, schöne und außergewöhnliche Momente erlebt, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann“, sagt Gläßgen. Zum Beispiel stand er Auge in Auge mit einem ausgewachsenen Nashorn in freier Wildbahn, erklomm einen aktiven Vulkan in Kamerun und befuhr die steinigen Straßen der „Ring Road“ Kameruns mit einem Motorrad. Doch neben all seinen Abenteuern kam das Journalismus-Studium nicht zu kurz. Nach seiner Anreise Anfang September 2016 begann Thilko Gläßgen auf einer kirchlichen Universität in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, sein Studium fortzusetzten. Mit ihm saßen nur eine handvoll anderer Studenten im Hörsaal. Auf der staatlichen Uni hingegen, die sein Gastbruder besucht, platzen die wenigen Hörsäle aus allen Nähten. „Kamerun ist verhältnismäßig arm. Das ist mir sofort aufgefallen. Nicht nur die Situation an den Schulen, auch das Privatleben ist ein völlig anderes, als das, das ich kenne.“ Manchmal spielte Thilko Gläßgen mit dem Gedanken, lieber alleine zu leben, als in einer Gastfamilie. Denn ständige Stromausfälle, kein fl ießendes Wasser und haufenweise Ungeziefer im Haus machen das Leben schwer. „Trotzdem habe ich es durchgezogen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind unbezahlbar“, sagt Gläßgen. Mein Aufenthalt in Kamerun In seiner Gastfamilie fühlte sich Thilko Gläßgen pudelwohl. Zuletzt war er ein Teil der Familie und kommuniziert heute noch regelmäßig über Whatsapp. Eine kleine Hürde für den 23-Jährigen war die Sprache. In Kamerun wird ausschließlich Französisch gesprochen. So hatte er die Gelegenheit, sein Schul-Französisch aufzubessern. „Jetzt klappt es schon sehr gut. Nur die Franzosen selber sieht man in Kamerun nicht gerne.“ Das liegt daran, dass das Land eine ehemalige Kolonie Frankreichs ist. Deutsche hingegen sind sehr beliebt bei den Afrikanern. Oft machte Gläßgen Ausfl üge. Unter anderem zum Wasserbrunnen. Obwohl er mitten in einer Stadt lebte, musste er 50 Meter vom Haus weg, um Wasser zu bekommen. Meine spannenden Erlebnisse Sechs Wochen lagen zwischen dem Aufenthalt in Kamerun und dem Job in Namibia. Diese Zeit nutzte Thilko Gläßgen, um mit Freunden in Gabun, ein Nachbarland von Kamerun, Urlaub zu machen. Der „Mount Kamerun“ brach zuletzt im Jahr 1999 aus, ist 4.100 Meter hoch und könnte bald wieder gefährlich werden. Und oben drauf stand Gläßgen. „Wir standen über den Wolken. Es war einfach beeindruckend.“ Außerdem machte er in dieser Zeit eine Safari. Ein Guide fuhr raus in die Wildnis und spürte sämtliche Tiere auf. Von Gazellen über Giraffen und Wildkatzen bis zum Nashorn war alles dabei. „Auf einmal entdeckte unser Guide eine Spur. Er folgte dieser und wir blieben vor einem großen Stein stehen. Nur war es kein Stein. Es bewegte sich und auf einmal stand ein riesiges Nashorn vor uns. Schnell haben wir ein Foto gemacht und sind weiter.“ „Bleib bloß nicht vor einem Busch stehen, dann kann das Nashorn nicht mehr zwischen Mensch und Pfl anze unterscheiden. Renn im Zickzack sollte es auf dich zukommen. Denn auf gerader Strecke ist es schneller“, warnte der Guide zuvor. Diese Erlebnisse seien besonders erwähnenswert und Thilko Gläßgen so schnell nicht mehr vergessen. Meine Arbeit in Namibia Kaum landete das Flugzeug in Namibia, befand sich Thilko Gläßgen in einer ganz anderen Welt. „In meinen ersten Stunden habe ich schon mehr Deutsche gesehen, als in meiner ganzen Zeit davor“, sagt er. Denn Namibia ist eines der reichsten Länder Afrikas und somit ein beliebtes Urlaubsziel für Europäer. Bei Hitradio Namibia, einem Radiosender, der sehr viel von ehemals Deutschen und Urlaubern gehört wird, absolvierte Gläßgen für mehrere Wochen ein Praktikum. Dort erstellte er viele eigene Beiträge. Meist über bunte und politische Themen. Geschlafen hat er in den Räumlichkeiten des Radiosenders. „Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in Deutschland. Es war selbstverständlich, Deutsch zu sprechen und alles ähnelte meinem Zuhause.“ Jetzt macht er in Bremen seinen Bachelor in Journalismus. Doch schon bald kehrt der Leeraner nach Afrika zurück, um noch mehr zu erkunden.   

Artikel vom 12.08.2017




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