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  19.09.2017 - 22:45 Uhr

  

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Wo die Nachbarn grüßen und der Tee schmeckt

Zweites Album ist seit Freitag da / Joco wieder im Beatles-Studio


Ihr zweites Album haben die Schwestern wieder im berühmten Londoner Abbey Road Studio aufgenommen. Fotos: Privat
Leer. Sie leben in Hamburg, haben aber ihre Kindheit in Moormerland verbracht: Die Rede ist von Joco. Hinter dem Bandnamen stecken die Schwestern Josepha und Cosima Carl. Seit Freitag ist ihr zweites Album „Into the Deep“ auf dem Markt. Wieder waren sie für die Aufnahmen in den berühmten Londoner Abbey Road Studios zu Gast und haben sogar einige Zeit in London gelebt.

SonntagsReport: Glückwunsch zum neuen Album „Into the Deep“. Es ist am 25. August erschienen und wurde wieder im berühmten Abbey Road Studio in London aufgenommen. So langsam werdet Ihr in dem legendären Beatles- Studio Stammgäste. Wie kam es dazu?
Josepha und Cosima Carl: Unsere neuen Songs wollten wir unbedingt wieder im Abbey Road aufnehmen, denn dieses Studio ist für uns ein Ort zum Eintauchen. Der besondere Klang des Raumes, die großartigen alten Klaviere und Flügel und die Atmosphäre dort schaffen für uns eine perfekte Situation zum Einspielen unserer Musik. Wir fühlen uns dort frei und in unserem Element.

Ihr habt sogar für die Studioarbeit in London gewohnt....
Ja, stimmt. Für die Produktion von „Into the Deep“ sind wir für einige Wochen nach London gezogen. Im Viertel „St. John’s Wood“ haben wir uns eine Wohnung genommen. So konnten wir die Abbey Road Studios und die RAK Studios, in denen wir aufgenommen haben, zu Fuß erreichen. Wie schon für unser erstes Album „Horizon“ haben wir wieder mit dem britischen Produzenten Steve Orchard gearbeitet. Für die Aufnahmen nach England zu reisen und mit den fertigen Songs nach Hause zu kommen, fühlt sich ein bisschen an wie eine spannende Reise in eine andere Welt.

Nach dem ersten Album und der Teilnahme am ESC-Vorentscheid ist es ruhig um Euch geworden. Was habt Ihr in den letzten anderthalb Jahren gemacht?
Als unser Album „Horizon“ im Juni 2015 veröffentlicht wurde, ist wahnsinnig viel um uns herum passiert. Es war wunderbar, mit unserer Musik so viel zu erleben und so viele Menschen zu erreichen. Wir haben unzählige Konzerte in Deutschland und Europa gespielt, wurden von Künstlern wie Van Morrison und Lucy Rose als Vorprogramm mit auf Tour genommen. Und dann lud uns der NDR zum ESC Vorentscheid ein. Nach diesen zwei Jahren vollster Action, brauchten wir eine Auszeit, um all unsere Erlebnisse zu verarbeiten und mal aufzutanken. Diese so nötige Ruhe fanden wir auch in unserer Heimat Ostfriesland.

Wo holt Ihr Euch Ideen für neue Songs?
Wann eine gute Idee entsteht, kann man sich manchmal nicht aussuchen. So passiert es auch, dass man an einem übervollen Tag, der mit einem frühmorgendlichen Fernseh- Auftritt beginnt und nach Interview-Meetings und einem Konzert-Abend spät nachts endet, trotzdem eine gute Songidee nicht aus dem Kopf kriegt und sie todmüde im Hotelbett noch aufschreibt. Der natürliche Drang, sich neue Musik auszudenken, hört bei uns nie auf. Ende 2016 fl ogen wir dann nach London und diesen Sommer wird man unsere 13 neuen Songs endlich hören können.

Ab Oktober seid Ihr auf Tour durch Deutschland und kommt auch nach Ostfriesland. Worauf freut Ihr Euch am meisten?
Wir können es kaum erwarten, mit unserem neuen Album durch Deutschland zu reisen und live für unsere Fans zu spielen. Am 25. Oktober werden wir die Tour in unserem jetzigen Wohnort Hamburg eröffnen und wir arbeiten daran, dass es auch noch ein Konzert in Ostfriesland geben wird. Denn bei Städten wie Berlin, München und Köln gehört für uns Ostfriesland einfach dazu.

Welche Verbindungen gibt es noch nach Ostfriesland?
Familie und Freunde von uns leben dort und wir fahren immer gerne wieder in unsere Heimat, wenn es der Terminkalender zulässt. Durch unseren Beruf sind wir viel in Großstädten unterwegs und viel auf Reisen. Da tut es gut, hin und wieder ins vertraute weite Land zu kommen, wo die Nachbarn grüßen und der Tee schmeckt.

Artikel vom 26.08.2017




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