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  21.01.2018 - 13:14 Uhr

  

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Vom Mikrofon bis zur Disc

Neukamperfehner erklärt, wie CDs produziert werden


Gitarre, Bass, Schlagzeug und vieles mehr ist im Neukamperfehner Tonstudio bereits vorhanden. Fotos: Jan-Ole Smidt
Leer (jos). Wow: Wieder hat die Lieblingsband ein neues Album aufgenommen. Schnell wird es im Laden um die Ecke gekauft und in den Player gelegt. Dann wird gelauscht. Aber was nicht jeder weiß: Bevor eine CD abgespielt werden kann, hat sie einen langen Weg hinter sich. Dieser beginnt in einem Tonstudio, wie das von Bernd Juniel aus Neukamperfehn. Den Vollblutmusiker besuchen Bands, Chöre und Solisten aus der Region. Gemeinsam werden zum Beispiel Alben, Singles oder Demo- CDs erarbeitet, mit denen sich Bands unter anderem für Festivals bewerben können. „Besuchen mich Musiker zu Hause, geht es ratzfatz ins Studio. Ich habe alles vorbereitet und mein Equipment eingestellt“, sagt Juniel. Das bedeutet, dass Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard und alle anderen Instrumente bereits an Mikrofone und Mischpult angeschlossen sind. Dafür verlegt der Techniker Tonspuren. „Die Gitarrenverstärker werden mit Mikrofonen in extra schallisolierten Räumen aufgenommen, damit die Gitarrentöne nicht von den Schlagzeugmikrofonen aufgezeichnet werden. Deshalb werden alle Instrumente getrennt aufgenommen.“ Die Bandmitglieder tragen während der Aufnahmen Kopfhörer und nehmen sich nicht nur sich selbst wahr, sondern auch alle anderen. Das Besondere: Die Band muss nicht einzeln aufgenommen werden, sondern sie kann gleichzeitig spielen. Der Gessang wird aufgezeichnet, wenn alles andere fertig ist. Dieser Part sei der Wichtigste. Dafür brauche man Ruhe. Währenddessen sitzt Bernd Juniel im Raum gleich nebenan. Vor sich ein Mischpult. Durch ein Fenster beobachtet er seine Gäste und hört über Lautsprecher, was gespielt wird. Alle Tonspuren laufen auf seinem Computerbildschirm zusammen und werden übereinander in seinem PCProgramm dargestellt. „Wenn ich möchte, kann ich beispielsweise nur den Bass kontrollieren. Sollte sich der Bassist einmal verspielen, nehmen wir die gleich Stelle noch einmal auf und ersetzten sie durch die neue“, erklärt Juniel. Sind alle Aufnahmen vom Mikrofon in den Computer übertragen, hat die Band ihren Job erledigt. „Das dauert manchmal nur ein paar Tage, manchmal aber auch mehrere Jahre. Je nachdem, wie aufwendig und anspruchsvoll die Produktion ist.“ Nachdem die Band fertig ist, kümmert sich Juniel um die Nachbereitung. „Nachdem wir nun einen Rohdiamanten haben, muss dieser noch geschliffen werden.“ Juniel mischt alle Tonspuren so, dass am Ende zwei Stereospuren übrig bleiben. Dann wird gemastert. Das bedeutet, dass alle Lieder den gleichen Klang und die gleiche Lautstärke bekommen. Dazu werden virtuelle Effekte wie um Beispiel der Equalizer oder das Hallgerät zu Hilfe genommen. Anschließend können die Songs auf CD gebrannt werden. „Danach entscheidet die Gema, ob die Lieder veröffentlicht werden dürfen. Sind einige Passagen gecovert, zahlt man Geld dafür“, erklärt Bernd Juniel. Wer gerade anfängt, ein Instrument zu lernen, muss dabei nicht verzweifeln. Denn Juniel gibt auch Unterricht. Neben seinem Studio führt er eine Musikschule und unterrichtet alle Instrumente, die in einer Band gespielt werden – von Gitarre bis Klavier. Tatkräftig zur Seite steht dem Tontechniker sein Hund Buddy. „Jeder, der sich verspielt, wird gezwickt... Spaß! Trotzdem sorgt Buddy manchmal für Abwechslung, weshalb man im Studio ganz locker arbeiten kann.“    

Artikel vom 23.12.2017




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