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  14.08.2018 - 20:30 Uhr

  

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Vorfreude auf die „Prom“

Moormerländerin besucht derzeit Illinois High School


Lina Ramann (oben Mitte) spielt von Anfang an im Tennisteam ihrer High School in Crystal Lake. Fotos: Privat

Crystal Lake Mein Name ist Lina Ramann, 17 Jahre alt, aus Moormerland. Einmal eine echte Highschool in Amerika zu besuchen und das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie kennenzulernen, war immer ein großer Traum von mir. Endlich ist es soweit: Das Schuljahr 2017/2018 verbringe ich in Crystal Lake, Illinois, im Nordosten der USA. Die Möglichkeit, ein Auslandsjahr antreten zu können, verdanke ich dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises, Markus Paschke, der mich für dieses Stipendium ausgewählt hat. Am 3. August war es dann soweit. Voller Vorfreude und Neugierde trat ich meine Reise an, aber auch Ängste und Zweifel begleiteten mich auf dem Weg nach Amerika. Für mich war klar, dass ich einen großen Schritt im Leben wage. Mittlerweile habe ich mich in meine Gastfamilie gut einleben können. Sie behandeln mich wie ihr eigenes Kind. Meine Familie besitzt ein eigenes Fitnessstudio in Chicago. Somit spielt bei ihr der Sport und eine gesunde Ernährung eine große Rolle.

Der erste Schultag

In Crystal Lake besuche ich die zwölfte Klasse der „Prairie Ridge High School“. Der erste Schultag war die größte Herausforderung für mich. Vor allen Dingen, als es am Mittag zum Lunch (Mittagspause) ging. Der erste Tag in einem fremden Land ist schon mit komischen Bauchgefühlen verbunden. Es ist eine große Schule mit 1.500 Schülern, man kennt den Ablauf nicht und hinzu kommt die Sprache, die man noch nicht perfekt beherrscht. Aber auch hier hatte ich großes Glück. Vor dem eigentlichen Schulbeginn habe ich bereits mit dem Tennis-Training begonnen, sodass ich im Vorfeld schon nette Bekanntschaften schließen konnte. Ich fand sehr schnell Unterstützung und saß wie alle anderen auch im Auto auf dem Weg zum Lunch, um zum nächsten Fast-Food- Restaurant zu kommen. Ich bin mittlerweile sehr gut in der Schule integriert und habe eine richtig gute Freundin namens Angelina, die mich wunderbar in das amerikanische Leben einführt.

Nie mehr ohne Football

Football ist eine Veranstaltung in Amerika, die man einfach mitgemacht haben muss. Diese Atmosphäre zu erleben, ist unglaublich. Wenn unsere Schulmannschaft spielt, wird an diesem Tag ein farbliches Motto festgelegt, das man den ganzen Tag bis zum Ende des Football-Games an hat. Wenn das Spiel startet, heißt es: zweieinhalb Stunden schreien und seine Mannschaft anfeuern. Mit Angelina gehe ich oft zu Football-Games, denn sie sind richtig klasse und machen mir unheimlich viel Spaß.

Die Schule ist ganz anders

Der Schulstoff ist hier relativ einfach. Gute Noten sind mit etwas Eigendisziplin gut zu schaffen. Der Ablauf des Schulalltages ist jeden Tag gleich. Denn jeder Schüler muss für jedes Unterrichtsfach stündlich den Klassenraum wechseln. Lehrer bleiben in ihren Unterrichtsräumen. Unsere Schulsachen und persönlichen Gegenstände werden im Spind aufbewahrt. Das fühlt sich richtig cool und wie im Fernsehen an. Das Bildungs- und vor allem auch das Schulsystem in den USA unterscheiden sich in vielen Punkten von dem in Deutschland gängigen System. Ein Noten- oder Punktesystem wie in Deutschland kennt das amerikanische System nicht. Die Noten werden nach Buchstaben von A bis F und entsprechend erreichten Prozentzahlen einer Arbeit vergeben. Ich habe jetzt die Hälfte meines Auslandsjahres hinter mir. Und weiterhin stehen noch tolle Veranstaltungen an meiner Schule an. Vor allem die „Graduation-Abschlussfeier“ (Zeugnisvergabe). Dafür wurde bereits mein Doktorhut und meine Robe bestellt. Natürlich gibt es dann noch die große „Prom“ (Abschlussball). Diese soll eines der größten Events an der Schule sein und ich kann es kaum erwarten, das Fest erleben zu dürfen. Ich werde mir ein tolles Kleid dafür kaufen und hoffe, dass ich die Feier mit allen meinen Sinnen aufsaugen kann. Das Auslandsjahr hat mich bis hierher positiv verändert. Es hat mich viele Werte gelehrt und mir geholfen, den Mut zu haben, neue Wege zu gehen.


Artikel vom 15.01.2018

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