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  19.02.2018 - 14:42 Uhr

  

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Schwarz ist das neue Bunt

Tätowiererin über die neuesten Trends der Tattoo-Szene


Der letzte Schrei ist das sogenannte „Blackout“-Tattoo. Körperteile werden komplett schwarz gefärbt. Foto: Pixabay

Leer (jos) Tätowierer sehen schwarz: Trends wie „Blackout“ belegen, Tätowierte wollen manche Körperteile komplett geschwärzt. Ist das etwa das neue Arschgeweih? „Nein“, sagt Sabrina Müller von „Farbenmeer“ aus Wilhelmshaven. Die 49-Jährige kennt sich aus mit Stilen wie diesem. Kommendes Wochenende gibt sie ihr Wissen weiter auf dem dritten Leeraner Tattoo-Weekend. Dort hat sie ihren eigenen Stand. Dem SR erzählte sie vorab im Interview, was Fans erwartet.

SonntagsReport: Tattoos sind bestimmt nur was für Jüngere, oder? Sabrina Müller: Eigentlich ist die Zielgruppe bunt gemischt. Ich tätowiere eher Leute, die über 50 Jahre alt sind. Jugendliche dürfen sowieso erst nach dem 18. Geburtstag unter die Nadel. Dazu kommt, dass die Ideen von Jüngeren oft übers Ziel hinausschießen.

Inwiefern hinausschießen? Wenn zum Beispiel jemand den Namen seiner Freundin oder seine aktuelle Lieblingsband haben möchte, raten wir in der Regel davon ab. Die Anfang 20-Jährigen tätowieren wir auch nicht am Unterarm oder am Hals. Trägt man normale Kleidung, sieht es nämlich so aus, als sei man ganzkörpertätowiert. In diesem Alter geht es darum, einen Beruf zu fi nden. Viele Arbeitnehmer lehnen Tattoos ab.

Trotzdem gibt es viele, die den ganzen Körper zum Kunstobjekt machen. Was ist dafür die Motivation? Es ist wie beim Bodybuilding. Jemand, der damit angefangen hat, bekommt schnell nicht mehr genug. Wir hören andauernd von Kunden: „Das ist mein erstes und einziges Tattoo.“ Ich muss schmunzeln: Nach ein oder zwei Monaten kommen sie wieder. Und irgendwann ist der Körper voll.

Ist es vielleicht der Adrenalinschub, der Leute dazu veranlasst? Bei den ersten Malen bestimmt auch. Doch schon nach drei oder vier Tattoos lässt das Adrenalin nach. Auch, wenn der Prozess nicht ganz schmerzfrei ist. Doch die Freude über ein neues Tattoo ist es, was viele dazu antreibt.

Wo ist denn die beliebteste Stelle auf dem Körper? Noch vor ein paar Jahren waren es die nicht sichtbaren. Das heißt, ich habe viele Leute zum Beispiel auf dem Schulterblatt tätowiert. Heute nicht mehr so oft. Bevorzugte Stellen gibt es nicht. Heute lassen sich viel mehr Menschen die sichtbaren Körperteile verzieren. Zum Beispiel am Unterarm oder auf den Fingerknöcheln.

Gibt es No-Gos? Auf jeden Fall rechtsradikale Symbole. Diese dürfen wir nicht nur ablehnen, sondern wir sind auch gesetzlich verpflichtet.

Was liegt zurzeit im Trend? Zuletzt waren Unendlichkeitszeichen der Renner. Nun lassen sich die Meisten wieder Texte tätowieren. Seit einigen Monaten voll im Trend sind „Blackout“-Tattoos. Leute lassen sich kleinere oder auch größere Körperstellen rundherum schwarz tätowieren. Viele kleine Motive waren gestern. Heute sind große Motive, bestehend aus vielen fi ligranen Einzelheiten, angesagt. Farblich ist es eintönig geworden. Die meisten wollen schwarze Tattoos. Mehr erfahren kann man auf dem Leeraner Tattoo-Weekend.

Wie wird die Messe aus Ihrer Sicht ablaufen? Ich werde die meiste Zeit tätowieren. Vor Ort mache ich viele Spontan-Termine. Nicht, wie viele andere Künstler, die bereits ausgebucht sind. Ich steche kleinere Tattoos, die noch am selben Tag fertig werden. Abends sitze ich im Hotel mit vielen Kollegen zusammen und wir tauschen uns aus. Darauf freue ich mich besonders.


Artikel vom 29.01.2018




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