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Auf den Spuren der Römer

Freiwillige Rieke Plenter entdeckt bulgarischen Norden und Süden


Rieke Plenter entdeckte die zahlreichen Bauwerke der Römer in Bulgarien, so, wie das Amphitheater in Plovdiv. Fotos: Privat
Haskovo (jos). Mittlerweile ist das Reisen eine der Lieblingsbeschäftigungen von Rieke Plenter. Seit fast fünf Monaten lebt die Ostfriesin in Haskovo, einer Kleinstadt in Bulgarien. Gleich nachdem sie ihr Abitur in der Tasche hatte, verließ sie ihre Heimat Westoverledingen und zog ins Ausland. An einem hiesigen Gymnasium absolviert sie einen Freiwilligendienst. Bereits im Oktober hat sich die 18-Jährige beim Sonntags- Report gemeldet. In einem früheren Artikel erzählte sie von den ersten Tagen in Bulgarien und von der Arbeit als Freiwillige. Damals wie heute hilft sie Deutschlehrern im Unterricht und bereitet Schüler auf die Prüfungen für das Deutsche Sprachdiplom vor. In den vergangenen Monaten hat Rieke Plenter jede Gelegenheit genutzt, das Land besser zu erkunden. Auch war sie einmal für fünf Tage in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens. Aber vorallem besuchte sie, so oft es ging, Bulgariens Hauptstadt Sofia. „Diese Stadt ist ganz anders aufgebaut, als deutsche Städte. Sie ist sehr kontrastreich, denn ich bewegte mich nur mit wenigen Schritten durch die Jahrhunderte“, sagt sie. Neben der Metrostation Serdika, dem römischen Zentrum von Sofia, befinden sich dort Ausgrabungen aus der Römerzeit und Reste der alten Stadtmauer. Bei einem Blick um sich herum, entdeckte sie eine mittelalterliche Kirche, ein Wiener Kaufhaus, die größte Synagoge der Balkanhalbinsel, die Moschee Banjabasi, die ehemaligen sozialistischen Parlamentsgebäude und eine orthodoxe Kirche. „In ganz Südbulgarien ist man immer auf den Spuren der Römer“, so Plenter, die sich gut mit ihnen auskennt. Weitere Spuren von Caesar, Augustus und Co. verfolgte sie auf einer Reise nach Plovdiv, der zweitgrößten und ältesten Stadt Bulgariens. Unter der Fußgängerzone befindet sich ein zum Teil freigelegtes römisches Stadion. Wenige Kilometer weiter ist ein römisches Amphitheater mit etwa 3.500 Sitzplätzen. Dort werden heute noch Theaterstücke und Konzerte aufgeführt. Plovdiv und Rom verbindet aber noch mehr als nur die zahlreichen Gebäude aus antiker Zeit. Beide Städte wurden auf sieben Hügeln erbaut. In Bulgarien sind von den Hügeln heute aber nur noch sechs zu sehen, weil das Gestein von einem Hügel für den Straßenbau genutzt wurde und dieser somit in der ganzen Stadt verteilt ist. „Als ich so durch Nord- und Südbulgarien gereist bin, ist mir eins aufgefallen: Noch weiß ich nicht viel über das Land, weil es zu facettenreich ist – auch, wenn an den Schulen seit mehr als 250 Jahren Deutsch unterrichtet wird. Das gehört zur Tradition.“ Der Osten Europas unterscheide sich in vielerlei Hinsicht vom Westen. Darüber wissen auch Rieke Plenters Schüler bestens Bescheid: „Sie kennen sich mit Deutschland sehr gut aus und kennen die Städte und auch die einzelnen Bundesländer. Auch sind ihnen die Unterschiede zwischen Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich nicht fremd.“ Die vielseitige Kultur des Landes hat die Ostfriesin in ihren Bann geszogen. Auch in der kommenden Zeit möchte sie mehr über Bulgarien und Osteuropa lernen und weiter reisen. Somit werden wir schon bald wieder von Rieke Plenter aus Haskovo lesen.   

Artikel vom 17.02.2018

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