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  22.09.2018 - 12:16 Uhr

  

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Detroit: Become Human – Spieler nimmt das Schicksal in die Hand


Androiden wie Kara erzählen eine tragische Geschichte, deren Ende vom Spieler selbst abhängt. Fotos: Sony
Leer Kennt ihr das auch? Man schaut einen Krimi und sieht zu, wie sich der Detektiv völlig verzettelt. Dabei sind die Hinweise zum Teil doch so offensichtlich. Hätte er nur ein paar andere Entscheidungen getroffen. In so einem Fall würde man am liebsten in den Fernseher steigen und das Lösen der Rätsel selbst in die Hand nehmen. Jedem, der ähnlich reagieren würde, empfehlen wir den Playstation- Neuling Detroit: Become Human. In unserer Reihe G-zockt haben wir das Spiel unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es eigentlich kein Spiel im herkömmlichen Sinn ist. Viel mehr ein Film, mit dem der Zuschauer interagieren kann. Ob das funktioniert? Sehr gut sogar. In Detroit schlüpfen Stars wie Jesse Williams, Minka Kelly und Valorie Curry, bekannt aus „Grey‘s Anatomy“, „Friday-Night-Lights“ und „Twilight“, in die Rolle von Androiden. Ihre Geschichte spielt im Jahr 2038. Mittlerweile ist die Technologie so weit fortgeschritten, dass sich die Menschen Roboter zulegen, die die Hausarbeit erledigen, Kinder hüten und zahlreiche Jobs übernehmen. Der Spieler erlebt im Verlauf drei unterschiedliche Geschichten. Angefangen bei Connor (Bryan Dechart), das neueste Androidenmodell. Es wird vom Produktionsunternehmen Cyberlife eingesetzt, um zunehmende Störungen von Androiden gemeinsam mit der Polizei zu untersuchen, und wird später zum Partner von Hank Anderson (Clancy Brown), Lieutenant beim Detroit City Police Department. Kara (Valorie Curry), ein Haushaltsandroid, lebt in recht armen Verhältnissen zusammen mit ihrem Besitzer, dem aggressiven Todd, und seiner kleinen Tochter Alice. Und Markus (Jesse Williams) kümmert sich um Carl (Lance Henriksen), einen an den Rollstuhl gefesselten Künstler. Für Connor, Kara und Markus kommt irgendwann der Punkt, an dem sie sich folgende Fragen stellen müssen: Lebe ich? Will ich frei sein? Sollte ich mich für mein Wohl und das anderer gegen meinen Besitzer stellen? Wichtige Entscheidungen, die den Lauf der Dinge verändern können, trifft in der Regel immer der Spieler. Oft muss er sich binnen Sekunden entschließen. Aber viel mehr gibt es nicht zu tun. Ansonsten steuert er die Figuren durch das Level und muss auf Befehl Knöpfe drücken, damit es weitergeht. Das erscheint total langweilig? Zugegeben: Manchmal wünscht man sich etwas mehr Freiraum in der Handlung. Aber: Wer nicht aufmerksam ist und die Umgebung völlig außer Acht lässt, hat selbst Schuld. Jeder Schritt hat Konsequenzen. Auch, wenn man nur einen Gegenstand einsteckt, der einem später das Leben retten kann. Nimmt man Detroit so, wie es ist, rückt das kontrollierte Knöpfedrücken schnell in den Hintergrund. Viel spannender sind die Handlungsstränge von Connor, Kara und Markus. Regisseur David Cage schrieb eine Story, die den Spieler an den Fernseher fesselt. Die mitreißende Geschichte greift sozialkritische Themen wie Sklaverei, Drogenkonsum und Familienfehden auf und enthält spannende Szenen, die den Spieler mitfi ebern lassen. Man bedenke: Das Schicksal der Figuren liegt in seiner Hand. Zum Glück kann man einzelne Sequenzen wiederholt spielen. Allerdings empfehlen wir, zumindest beim ersten Durchspielen, mit seinen Entscheidungen zu leben.

Artikel vom 09.07.2018

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