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  12.12.2018 - 23:29 Uhr

  

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Vom Ozean auf die Farm

Reemts Reise: Leeraner tourt durch die Rocky Mountains


Reemt Friebe reist zurzeit durch Kanada. Auf einer Tour mit dem Auto war er in den Rocky Mountains. Fotos: Privat
Leer (sr) Reemts Reise geht weiter: Der 18-jährige Leeraner, der auf eigene Faust durch Kanada tourt, gibt ein Lebenszeichen vom anderen Ende der Welt. Anfang September startete sein Abenteuer. Zunächst war er in Vancouver und arbeitete in der Unterkunft, in der er seine ersten Nächte verbrachte. Mittlerweile kann Reemt eines seiner Ziele abhaken und einen neuen Job hat er auch. „Meine Zeit in Vancouver habe ich sehr genossen. Die Stadt bietet fast alles: von Bergen und Shoppingmalls bis zu wunderschönen Parks – wie dem „Stanley Park“, größer als der Central Park in New York. Außerdem liegt die Stadt direkt am Pazifi k, deshalb hat mein Manager Darren mir einen Traum erfüllt: Ich konnte umsonst bei einer Whale-Watching-Tour mitfahren. So habe ich endlich Wale gesehen – wir erblickten einen großen Buckelwal. Trotz alledem habe ich meinen Job bereits nach einem Monat wieder gekündigt, da mir bewusst geworden ist, dass ich, falls ich vor dem Winter noch die Natur sehen möchte, so früh wie möglich aufbrechen muss. Es war zwar September, aber in Kanada wird es sehr schnell kalt. Die Winterjacke, die ich mitgebracht habe, taugt lediglich als Übergangsjacke, da es hier bereits schneit. Im Hostel habe ich viele Menschen kennengelernt, so auch Nils und Pascal aus Deutschland. Ich habe direkt nach dem ersten gemeinsamen Hike (Wanderung) den ersten gemeinsamen Road Trip geplant. Gesagt, getan. Zusammen sind wir mit dem Bus nach Banff (Alberta) gefahren und haben uns dort für etwa eine Woche ein Auto gemietet, um den Banff- und Jasper-Nationalpark zu erkunden. Morgens sind wir täglich um sechs Uhr aufgestanden, um so viel wie möglich zu sehen. In fünf Tagen sind wir ungefähr 1.000 Kilometer mit dem Auto gefahren und sind knapp 100 Kilometer gewandert – anstrengend, aber unglaublich schön. Gletscher, 250 Meter hohe Wasserfälle, Seen, so blau wie in der Karibik, Elche und mehr. Dabei stets die Rocky Mountains im Rücken. Diese Momente waren die Strecke absolut wert, auch wenn es bedeutete, dass wir zu dritt im Auto schlafen mussten. Manchmal auch in 2.000 Metern Höhe und bei minus acht Grad. Nach unserem Roadtrip bin ich nach Calgary in Alberta gefahren und habe die Stadt drei Tage lang erkundet. Schließlich zog es mich auf eine ziemlich abgelegene Farm. Dort konnte ich etwa eine Woche bleiben und habe Farmer William Nelson für Kost und Logis unter die Arme gegriffen. Er lebt ein recht einsames Leben. Wie im wilden Westen. Nachdem er mich mit einem trockenen „Howdy“ begrüßte, musste ich zwar erst einmal schmunzeln, aber nach einer langen Fahrt in seinem Auto, da er weit entfernt von größeren Städten wohnt, habe ich ihn als freundlichen und fürsorglichen Zeitgenossen schätzen gelernt. Mit einem echten Kanadier und seinen Kühen, Pferden, Hunden, Hühnern und Katzen zu leben, war sehr interessant und da ich gezwungen war, Englisch zu sprechen, auch sehr lehrreich. In meiner Freizeit konnte ich die Umgebung mit seinem Quad erkunden und zu Essen gab es immer frisches Gemüse aus seinem Garten – eine willkommene Abwechslung zu dem sonst sehr süßen und ungesunden Speisen der Kanadier. Einige Tage späte habe ich Daniel Praxmarer aus Tirol in einem Hostel in Calgary kennengelernt. Zusammen sind wir in die Rocky Mountains gefahren. Außerdem habe ich einen Job für den Winter in einem Ski-Resort ergattern können. Als Tube-Lift-Operator, der beim Einstieg in den Lift ein Auge auf alles hat, werde ich dann ab Dezember auf dem Berg arbeiten. Ich bin gespannt darauf, denn dort oben sind es minus 30 Grad.“

Artikel vom 12.11.2018

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