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  17.02.2019 - 11:58 Uhr

  

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 Von Fensterkitt bis Mörtel und Muschelkalk

Berufsschüler lernen alte Handwerkstechniken kennen


Auch an alten Türen durften sich die Tischler-Azubis ausprobieren. Foto: Dirk Schiff

Leer (sr). Mit dem digitalen Zeitgeist gehen, aber auch altes, traditionelles Handwerk bewahren. Der Monumentendienst der Stiftung Kulturschatz Bauernhof mit Stammsitz in Ahlhorn hat das Projekt „Vergangenheit hat Zukunft – Perspektive historisches Handwerk“ ins Leben gerufen, um gezielt Berufsschüler im Weser-Ems Gebiet für das Thema zu sensibilisieren und Anreize zu setzen, sich in dem Fach weiterzubilden. Beispielsweise könnten sie die Laufbahn zum Restaurator im Handwerk einschlagen oder spezielle Fortbildungszentren für Handwerker besuchen. Nach einer Auftaktveranstaltung an den BBS II in Leer durften nun Auszubildende im zweiten und dritten Lehrjahr im Maurer- und Tischlerhandwerk in Wittmund für einen Tag in alte Handwerkstechniken hineinschnuppern und den Umgang mit historischen Bauelementen und natürlichen Materialien kennenlernen. Bei den Maurern stand bereits im Dezember der erste Workshop auf dem Programm. Es wurden alte Ziegel angesehen, den Epochen zugeordnet und Mauern mit selbst angerührtem Mörtel aus Muschelkalk errichtet. „Wir wollen Impulse setzen, damit die angehenden Handwerker lernen, altes Kulturgut zu erkennen und zu bewahren“, sagte die Projektleiterin Bente Juhl vom Monumentendienst während eines Treffens in der Tischlerwerkstatt. Anstatt ständig zu ersetzen und wegzuwerfen, sei umweltschonendes Arbeiten mit historischen Bausubstanzen die Devise. Erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. „Meine Schüler haben sich begeistert in die Praxisaufgabe gestürzt“, berichtete Klassenlehrerin Susanne Boyken von den 13 Tischler-Azubis. Im Arbeitsalltag bauten die Lehrlinge häufig im Akkord Fenster und Türen in Neubauten ein, erklärte sie. Im Kontrast dazu stand das Projekt, alte Bauernhausfenster und Türen zu erneuern. Fensterkitt und Lackreste wurden entfernt und handgefertigtes Glas eingesetzt. „Das hat bleibenden Eindruck hinterlassen“, ist sich Susanne Boyken sicher. Das Land Niedersachsen fördert die Workshop-Reihe mit 10.000 Euro im europäischen Förderprogramm „European Culture Heritage Year 2018“. Noch bis Ende 2019 sollen etwa 25 Veranstaltungen im gesamten Raum Weser-Ems stattfinden. https://www.monumentendienst.de    


Artikel vom 27.01.2019

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