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  24.03.2019 - 14:42 Uhr

  

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 Chris Tall im SR-Interview

Der Comedian lernte eigentlich einen völlig anderen Beruf


Komiker Chris Tall wurde bereits beim RTL Comedy-Grand-Prix ausgezeichnet. Foto: Robert Maschke

Leer (sr) Es ist da: „Und jetzt ist Papa dran!“, das neue Bühnenprogramm von Comedian Chris Tall. Die Liveaufzeichnung seiner Show in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen gibt es nun auf DVD. Das nahm sich der SR zum Anlass, einmal nachzufragen, wie bei Chris Tall alles anfing. Und übrigens: Wir verlosen unter allen Lesern drei DVDs. Welchen Beruf würde Chris in einem Paralleluniversum ausüben? Wie stehen seine Eltern zu seinem Job als Comedian? Und was Humor darf, erfahrt Ihr im SR-Interview:

SonntagsReport: Hast Du Dir bereits als Kind gewünscht, Comedian zu werden?

Chris Tall: Eigentlich wollte ich Fußballer werden, doch dafür bin ich zu fett (lacht). Nee, mein Berufswunsch war das eigentlich nie. Ich hatte zwar schon als Teenie eine Leidenschaft für die Comedy entwickelt, habe mir auch regelmäßig Auftritte angesehen, konnte mir aber nicht vorstellen, es selbst zu machen oder gar Geld damit zu verdienen. Ich habe mir eher gewünscht, einen Anzug zu tragen und einen kaufmännischen Job zu machen.  

Und so ist es dann auch gekommen?

Ja, ich habe dann tatsächlich Versicherungskaufmann gelernt. Während der Ausbildung fing ich mit der Comedy an und musste mich dann irgendwann entscheiden.

Und so bist Du Comedian geworden. Wie hast Du damals angefangen?

Ich habe mir Spielstätten ausgesucht, die ich kannte, wie z.B. den „Quatsch Comedy Club“ in Berlin oder „Nightwash“ in Köln. Dort habe ich hingemailt und erklärt, dass ich Komiker werden möchte. Verständlicherweise wollten die Veranstalter ein Video sehen und oh Wunder, ich hatte keines...

Deine Eltern haben bestimmt nicht schlecht gestaunt, als Du mit Deinem neuen Berufswunsch um die Ecke kamst...

Meine Mutter hat mir direkt gesagt: „Du kannst machen, was Du möchtest. Du weißt, wenn Du scheitern solltest, zu Hause gibt es immer einen Platz für Dich.“ Das ist natürlich eine gute Basis, wenn man anfängt.

Deine Eltern sind quasi die Hauptrollen in deinen bisherigen Programmen. Wie gehen sie damit um?

Zunächst einmal schaue ich, was im Alltag so passiert und parke das in meinem Gedächtnis. Natürlich überspitze ich in der Show die eine oder andere Geschichte. Im neuen Programm ist mein Vater sozusagen der Hauptakteur und wir können gemeinsam darüber lachen. Außerdem feiert sich mein Vater selbst für die Sprüche, die er raushaut.

Gibt es auch No-Gos für Dich? 

Meiner Meinung nach gibt es keine eindeutige Humor- Grenze. Jeder Comedy- Künstler legt ja seinen eigenen Geschmacks-Kosmos fest. Das macht sie oder ihn im Idealfall unverwechselbar. Ich mache keine Witze über jemanden, wenn ich merke, dass derjenige sich nicht wehren kann oder es ihn verletzt.

Respekt spielt bei Dir also eine große Rolle...

Ich hatte mal einen Rollstuhlfahrer in meiner Show, der hatte ein T-Shirt an auf dem „Respekt statt Mitleid“ stand. Das fand ich passend und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Es geht nicht darum, sich über Behinderungen oder Krankheiten lustig zu machen, um den schnellen Gag zu erhaschen. Ich sehe einen Menschen, mit dem wir gemeinsam Spaß haben können, so wie mit allen anderen auch. Dass so viele Rollstuhlfahrer zu mir in die Show kommen, ist ein tolles Zeichen.     

Letzte Frage: Ich glaube, jeder fragt sich, wie Du damals auf Deinen Künstlernamen gekommen bist. Steckt dahinter eine Geschichte?

Den habe ich zusammen mit meiner Mutter erarbeitet. Ich wollte auf jeden Fall den Namen „Chris“ behalten, weil ich auch so von meinen Freunden genannt werde. Einen Künstlernamen fand ich aber spannend. Da meinte meine Mutter „Du bist ja mein Kristall“. Das war so schlecht, da war klar, das nehme ich. 


Artikel vom 10.03.2019

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