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  24.11.2017 - 00:47 Uhr

  

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„Das zehnte Festival wird auch das letzte sein“

Ostfriesisches Krimifestival startet am 27. Oktober mit Krimi-Slam


Zum Krimi-Slam am Freitag, 27. Oktober, werden Autoren wie Tatjana Kruse (Bild), Michael Kibler, Manfred C. Schmidt erwartet. Karten gibt es in der Stadtbibliothek. Foto: Privat
Leer (sr). Vor 18 Jahren wurde das Literaturfestival „Ostfriesische Krimitage“ aus der Taufe gehoben – seither hat es sich unter der Leitung von Initiator Peter Gerdes (Leer) zum größten und bedeutendsten Event dieser Art in der gesamten Nordwest-Region entwickelt. Vom 27. Oktober bis zum 20. November fi ndet dieses Festival, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird, nun zum zehnten Male statt. Das Jubiläum ist zugleich ein Schlusspunkt. „Das 10. Festival wird auch das letzte sein“, verkündet Gerdes. Ein Ende der „Ostfriesischen Krimitage“ insgesamt sei das zwar nicht: „Der Titel wird erhalten bleiben. Er wird aber künftig über einer lockeren Folge besonderer Krimiveranstaltungen unter meiner Regie stehen, die ebenfalls alle zwei Jahre, dann jedoch über einen längeren Zeitraum stattfi nden werden.“ Weitere Festivals mit bis zu 40 Veranstaltungen in geballter Form innerhalb von zwei oder drei Wochen wird es jedoch defi nitiv nicht mehr geben. Gerdes: „Wer also nochmal in hochkarätigen Krimi-Events so richtig schwelgen will, sollte sich umgehend mit Tickets eindecken.“ Seine Entscheidung begründet Gerdes so: „Ich wollte seinerzeit dem noch weitgehend unentdeckten Ostfriesland-Krimi eine Bühne verschaffen, um ihm zu mehr Verbreitung und der Region zu größerer Bekanntheit zu verhalfen. Dieses Ziel wurde erreicht; auf dem Buchmarkt wimmelt es inzwischen nur so von Ostfriesland-Krimis, vom Bestseller über TV-Serien bis hin zu den E-Book-Selfpublishern.“ Inzwischen werde auch eine Menge Geld verdient: „Eine Möglichkeit, die ich als Non-Profi t-Veranstalter, der mit Fördergeldern arbeitet und keinen Euro Gewinn machen darf, mit diesem Festival nicht habe.“ Schließlich sei auch der Arbeitsaufwand nicht unerheblich: „Grob geschätzt, hat mich jedes Festival einen halben Roman gekostet. Künftig will ich wieder mehr Zeit ins Schreiben investieren.“ Das 10. und letzte Festival wartet mit vielen Highlights. Da wäre der „1. Ostfriesische Krimi-Slam“ in Leer gleich zum Auftakt, bei dem Krimi- Autoren ebenso wie Slammer versuchen werden, die Gunst des Publikums zu erringen; da wäre „Streng geheim“, die „einzige Krimiautoren-Band der Welt“ um die Erfolgsschriftstellerinnen Sandra Lüpkes und Gisa Klönne, die eine einmalige Show; da wären die Star-Auftritte von Simon Beckett, Arne Dahl und Klaus-Peter Wolf in Leer, Aurich und Wittmund. Und da wären die vielen weiteren Events, z.B. die „Lange Nacht des Küstenkrimis“ am 28. Oktober in Greetsiel, die „Kriminellen Bustouren“, die Entscheidung über den „1. Ostfriesischen Krimipreis“ in der Emder Nordseehalle, die Krimi-Dinners, die „Kriminellen Weinproben“ etc. „Jede einzelne dieser Veranstaltungen hätte die ungeteilte Aufmerksam des Publikums und der Medien verdient“, betont Peter Gerdes und weist damit auf eine Problematik der Festival-Form hin: „Die Fülle sorgt dafür, dass die Veranstaltungen einander gegenseitig in den Schatten stellen. Und auch ein interessiertes Publikum ist eben nicht in der Lage, allzu viele Veranstaltungen in zu kurzer Zeit zu besuchen und zu würdigen.“  

Artikel vom 21.10.2017




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