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  20.11.2018 - 21:52 Uhr

  

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Leeraner wehrt sich gegen Festnahme

Dafür verurteilte ihn das Amtsgericht Leer in dieser Woche zu sechs Monaten Haft

Leer (jos) In der Nacht vom 15. auf den 16. September 2017 blieben am Leeraner Bahnhof einige Fragen offen. Die Polizei wurde alarmiert, da es angeblich einen Schusswechsel gab. Die Warnung entpuppte sich als Falschmeldung. Aber weil zwei Polizisten deshalb sowieso am Bahnhof waren, sollten sie einen Vorfall am Brunnen auf dem Vorplatz untersuchen. Darum baten einige Passanten. Dort lag, nach Aussagen des damals diensthabenden Beamten, ein gesetzter Herr mit halb heruntergelassener Hose auf einer Dame, die scheinbar gar keine Hose mehr trug. Dieser Vorfall kam Anfang der Woche vors Amtsgericht in Leer. Opfer und Täter waren stark alkoholisiert und verhielten sich entsprechend. Die Beamten sagten vor Gericht aus, dass sich die untenliegende Frau scheinbar unwohl fühlte. Sie habe den Eindruck vermittelt. Handelte es sich daher um eine versuchte Vergewaltigung? Am Morgen darauf erinnerten sich die zwei an nichts. Somit konnte dem Angeklagten kein Vergehen nachgewiesen werden. Für diese Tat wurde er freigesprochen. Trotzdem muss er nun sechs Monate im Gefängnis sitzten. Das hat folgenden Grund: Als einer der Polizisten versuchte, den Angeklagten auf dem Bahnhofsvorplatz von der Frau runterzubekommen, begann er, den Beamten massiv zu beschimpfen. Kurz danach wurde er handgreifl ich und versuchte, den Polizisten mit mehreren Kneipenschwingern zu schlagen. Der Beamte sah die Schläge voraus, wich aus und legte den Leeraner schließlich in Handschellen. Selbst in diesem Zustand widersetzte er sich der Festnahme und nahm diverse Beschimpfungen in den Mund, „die er trotz eines hohen Promillewerts beachtlich fl ießend aussprechen konnte“, so der Beamte. Nach einer Nacht in der Zelle kam er vorerst wieder frei. Doch das Amtsgericht verurteile den Leeraner wegen der Widersetzung gegen die Staatsgewalt zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung. Da sein Vorstrafenregister aufgrund von mehreren Kleindelikten prall gefüllt war, konnte Richterin Sabrina Ginkel-Felekidis kein Auge zudrücken. Im Urteil positiv berücksichtigt wurde, dass er sich während der Verhandlung beim vermeintlichen Opfer für die Tat entschuldigte.

Artikel vom 29.10.2018

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