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  23.04.2019 - 09:05 Uhr

  

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Standort Leer in Gefahr

Umleitung: Transportkosten für Hafenbetriebe steigen


Trübe Aussichten: Das für die Hafenanrainer wichtige Nadelöhr Südringbrücke ist nur noch bis 30 Tonnen befahrbar. Foto: Antje Jansen
Leer (aj). „Wir sehen die Situation sehr kritisch“, sagt Jochen Möller, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsvereinigung, auf Nachfrage des SonntagsReports „Das Problem mit dem Tiefgang im Hafen ist weitestgehend gelöst, nun kommt die Brücke. Ein Beispiel: Allein die Firma Weco transportiert 300.000 Tonnen Güter pro Jahr. 100.000 davon werden per Lkw über die Südringbrücke befördert.“ Da die 2.500 40-Tonner die Brücke nicht mehr passieren dürfen, müssen sie einen Umweg in Kauf nehmen. Das erhöht die Transportkosten. Das Unternehmen könnte die Ladung aber auch in 30-Tonnen- Lieferungen aufteilen, die die Brücke passieren dürfen, was dann 3.333 Lkw bedeuten würde. Mehr Lkw, mehr Strecke, mehr Sprit – mehr Kosten. Im schlechtesten Fall rollen die Lkw der Hafenanrainer durch die Innenstadt. Möller: „Stellen Sie sich mal vor, die Schranken am Bahnübergang Bremer Straße sind geschlossen und es stehen fünf Lkw mit Anhänger davor. Man kann sich ausrechnen, bis wohin sich dann der Verkehr staut.“ Nach Aussage von Stadt-Sprecherin Sabine de Buhr-Deichsel ist dieses Szenario nicht zu befürchten: „Die Umleitungen werden gut angenommen.“ Für eine Firma wie Weco könnte das Problem langfristig ein Umdenken bedeuten. „Wenn die Kosten steigen, macht das den Standort Leer für sie weniger interessant“, bringt es Möller auf den Punkt. „Mindestens drei der hier ansässigen Betriebe haben Konzernmütter, die nicht in unserer Region beheimatet ist. Diese haben sich seinerzeit wegen der guten Erreichbarkeit bewusst für Leer als Standort entschieden. So, wie sich die Dinge jetzt entwickeln, werden die Konzerne ihre Entscheidung langfristig überdenken.“ Das Land Niedersachsen sieht den Standort Leer als sehr wichtig an. Das betonte Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, beim Niedersächsischen Hafentag in Leer im August. Die aktuelle Entwicklung bezüglich der Südringbrücke wirkt sich nach Aussage Jochen Möllers jedoch negativ aus: „Mit der Planung der Brücke und des Wohngebietes stellt die Stadt Leer die Weichen für das Entwicklungspotential des Hafens. Aus der gegenwärtig wahrgenommenen Haltung der Stadt sind Konfl ikte vorprogrammiert. Der Seehafenstandort wird gefährdet – und somit auch eine ganze Menge Arbeitsplätze.“ Wie es mit der Südringbrücke nun weitergeht, steht noch nicht fest. „Es muss geprüft werden, was wirtschaftlicher ist: Sanierung oder Neubau. Die Beauftragung für die Wirtschaftlichkeitsprüfung wird derzeit vorbereitet, damit die städtischen Gremien über die Auftragsvergabe beraten können“, so de Buhr-Deichsel.   

Artikel vom 17.11.2018

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