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Wenn Spaten dreimal stechen

Seit hunderten Jahren wird in Ostfriesland der Maibaum aufgestellt


Jeder Ostfriese kennt den Maibaum. Noch heute wird er traditionell gefeiert. Foto: Pixabay
Kreis Leer (jos). Eins, zwei, drei, meins: In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die Maibaum-Diebe wieder unterwegs. Drei Spatenstiche, einmal Hand anlegen und einer der festlich geschmückten Maibäume ist erobert. Dieses Spielchen wiederholt sich Jahr für Jahr vom 30. April auf den 1. Mai. Doch bis geklaut wird, bedarf es einiger Vorkehrungen, um die alte ostfriesische Tradition zu wahren. Aufzeichnungen über den Brauch „Maibaum aufstellen“ reichen bis ins Jahr 1647 zurück. Der ostfriesische Graf Ulrich aus dem Hause Cirksena versuchte, die Tradition per polizeilicher Verordnung verbieten zu lassen. Das zeigte allerdings wenig Wirkung. Denn seit jeher trafen sich die Leute eines Ortes – meist die Jüngeren – auf dem Dorfplatz. Dort schmückten sie einen langen Pfahl mit Tannenzweigen, Birkengrün und bunten Fähnchen. Oft folgte im Anschluss ein Umzug durchs Dorf. Dadurch hatten Anwohner die Chance, einen Blick auf den Baum zu erhaschen. Nach Aufstellen des Baums, muss dieser bewacht werden. Mit der Hand festhalten reicht in der Regel aus. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang könnten Diebe kommen. Sollte ein Maibaum erobert worden sein, darf er ausgegraben und abtransportiert werden. Allerdings muss der Baum im Anschluss ausgelöst werden, damit er an seinen ursprünglichen Platz zurückkommt. Bleibt ein Baum ungeklaut, können die Besitzer feiern. Quelle: Moden un Maneren, erschienen in der Ostfriesischen Landschaft 

Artikel vom 29.04.2017




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