Werbung im SonntagsReport: Mediadaten · Kleinanzeigen Impressum
  19.09.2017 - 22:44 Uhr

  

Leer (aj) Da staunte der Müllwagenfahrer nicht schlecht, als sein Gefährt am Dienstag in der Fußgängerzone einfach nicht weiterfahren wollte. Ohne Vorwarnung hatte unter dem linken Vorderrad das...

weiterlesen...

 
Ostrhauderfehn (aj/geb) Ophelia, Coco Chanel, Karl- Heinz, Schnappi, Willi, der Würger, und ihre Freunde sind bereit. Die Show kann beginnen. Das Publikum sitzt in der Manege, alle „Fahrzeuge“ haben...

weiterlesen...

 
Holte/Szeged (jos). Drei Tage im Rampenlicht stand die Holterin Maike Zimmermann bei der diesjährigen Drachenboot-Europameisterschaft in Szeged (Ukraine). Sie stand im Kader der Deutschen...

weiterlesen...

 
   
Share |

Giftiges Jakobskraut verbreitet sich auch in Leer

Schatteburgerin macht auf die Gefahr aufmerksam


Sorgsam sucht Lena Heselmeyer nach dem hochgiftigen Jakobskreuzkraut am Wegesrand. Fotos: Smidt/ Pixabay
Schatteburg. Wunderschön blühen sie am Wegesrand. Ihre gelben Blütenköpfe neigen sich zur Sonne und zaubern Blumenliebhabern ein Lächeln aufs Gesicht. Doch der Schein trügt: Die Rede ist vom Jakobskreuzkraut, hochgiftig, eine Gefahr für Tiere und auch im Landkreis Leer fast überall zu fi nden. Lena Heselmeyer, die in Schatteburg den „Hof Schatteburg“ leitet, macht mit Kindern gerne einen Ausritt durchs Dorf. Erst kürzlich entdeckte sie auf einer Tour das Jakobskreuzkraut am Wegesrand, direkt neben einem Maisfeld. „Wenn es hier wächst, ist es auch an anderen Stellen in Schatteburg zu fi nden. Deshalb mache ich mir Sorgen um meine Pferde. Auf der Weide kann es immer vorkommen, dass sie das Jakobskreuzkraut fressen“, sagt sie. Das kann im Zweifel schlimme Folgen haben. Haben Pferde oder auch Kühe zu viel davon gegessen, können sie sich vergiften und im schlimmsten Fall sterben. Die enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide sammeln sich in den Lebern der Tiere, wodurch Leberzellen geschädigt werden können. Lena Heselmeyer empfi ehlt daher: „Gleich rausrupfen, am besten mit Handschuhen und Spaten.“ Bekämpfung: Nur privat Der Landkreis Leer sieht von einer Bekämpfung ab. Wie Sprecher Jens Stöter auf SR-Nachfrage mitteilt, habe der Bestand der heimischen Pfl anze im Landkreis in den vergangenen Jahren zwar zugenommen, aber das Jakobskreuzkraut sei überlebenswichtig für die in Niedersachsen stark gefährdete Schmetterlingsart „Jakobskrautbär“. Auch sind diese Pfl anzen für zahlreiche andere Schmetterlinge, Wildbienen oder für den Rüsselkäfer bedeutsam. „Aus naturschutzfachlicher und -rechtlicher Sicht sind die wachsenden Bestände auf nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen wie Wegesrändern als natürlich anzusehen“, so Stöter. Landwirte müssten selbst entscheiden, ob sie gegen die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes vorgehen. Verboten ist die Bekämpfung nämlich nicht. Es ist konkurrenzschwach und hat in einer dichten Grasnarbe kaum eine Chance, sich zu etablieren. Daher sei es für die Bekämpfung wichtig, die Grasnarbe geschlossen zu halten. 

Artikel vom 10.09.2017




» Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
« zurück zur Übersicht



E-PAPER


Wählen Sie hier Ihre Ausgabe:

 SonntagsReport vom 17.09.2017


BEILAGEN


E-PAPER ARCHIV

E-Paper Archiv


SITEMAP


Aktuelles
Nachrichten
Landkreis Leer   » Stadt Leer
» Landkreis
Sport  
Young  
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen aufgeben  
Familienanzeigen  
Kontakt
Geschäftsleitung  
Verlags- und Anzeigenleitung  
Anzeigenabteilung  
Verwaltung  
Redaktion  
Technik  
Weg zu uns  
Mediadaten  
Online-Medien
Sonderbeilage  
Mediadaten
Preisliste  
Verbreitungsgebiet  
Impressum
Impressum  
AGB  

PARTNERVERLAGE

Hunte Report Oldenburg   SonntagsZeitung   Wesermarsch am Sonntag
Cloppenburger Wochenblatt   Sonntagsblatt Vechta   DasBLV

 

 
Verlag SonntagsReport GmbH & Co. KG · Mühlenstraße 57 · 26789 Leer · Tel. (0491) 96 96 96 · info@sonntags-report.de           · Kontakt          · Impressum