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  24.11.2017 - 00:49 Uhr

  

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Nostalgie zum Fahren und Lieben

Holger Weber restauriert alte Puchs


Holger Weber poliert Puchs in seiner Werkstatt auf Hochglanz. Fotos: Jan-Ole Smidt
Südgeorgsfehn Wenn der kleine Zwei-Takt-Motor tuckert und schnurrt, strahlt Holger Weber bis über beide Ohren. Wie kein Zweiter schraubt er in seiner eigenen kleinen Werkstatt alte Mofas und Mopeds von „Puch“ zusammen und poliert sie auf Hochglanz. Denn: Seine Leidenschaft für die motorisierten Räder hat sich der 23-Jährige zum Beruf gemacht. Seit drei Jahren führt er in Eigenregie den „Mopedstore Holger Weber“ in Südgeorgsfehn. Mit seiner recht simplen Geschäftsidee fährt er bis jetzt ganz gut. So ziemlich als einziger in Ostfriesland restauriert und verkauft er Puchs in allen Farben und Größen. „Als mein älterer Bruder damals eine Puch bekommen hat fi ng ich an, mich dafür zu begeistern. Oft haben wir nämlich daran geschraubt. Als ich mit 13 Jahren selber eine bekam wurde immer häufi ger an unsere Mofas Hand angelegt“, erzählt Weber. Mittlerweile nennt er in seiner privaten Sammlung mehr als 30 Puchs sein Eigen – alle im Originalzustand. Offi ziell besitzt der gelernte Bäcker weitaus mehr. Als Unternehmer kauft er immer wieder Modelle ein, die er in der Werkstatt zu neuem Leben erweckt. „Oft fahre ich deshalb nach Österreich, dem Ursprungsland der Puch“, sagt er. Zurück in Südgeorgsfehn kommen seine neuen Schätze der Reihe nach auf eine Hebebühne im Kleinformat. Weber bewaffnet sich mit Schraubendreher und Poliertuch. „Manchmal erkenne ich die Originalfarbe nicht einmal vor lauter Schmutz und Staub.“ Schließlich sind seine Puchs mindestens 25 Jahre und älter. Nachdem der Lack vom Reinigen wieder funkelt, kümmert sich Weber um kleine Reparaturen – falls nötig. Es kommt vor, dass Sättel getauscht werden. Diese hat er zusammen mit vielen anderen Ersatzteilen vorrätig. Schließlich wird der Motor geprüft, das Licht kontrolliert und die Bremsen eingestellt. „Natürlich sehen die Mofas nicht aus wie neu. Hin und wieder gibt es ein paar Roststellen oder kleine Kratzer. Das macht sie aber gerade sympathisch“, sagt er. Besonders samstags rennt man Weber im Laden die Türen ein. Er ist einziger Puch- Händler weit und breit. Daher kommt so mancher stolze Papa zu ihm, um Sohnemann auf eine Puch Maxi zu setzen.

Artikel vom 13.11.2017




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