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  18.10.2018 - 08:22 Uhr

  

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Bussard flog in sein Herz

Wymeerer rettet Raubvogel / Diesen Winter hohe Vogeldichte


Robert van Gemeren hat mit diesem Mäusebussard einen neuen Freund gefunden, den er bei sich zu Hause pflegte. Fotos: Privat
Wymeer Durch Glück im Unglück wurden aus Mensch und Raubvogel Freunde. Vor ein paar Tagen rettete Robert van Gemeren aus Wymeer einem Mäusebussard das Leben, indem er den Vogel von der Straße aufl as. „Ich habe gesehen, wie viele Autos einem Hindernis auf der Straße auswichen. Ich schaute genauer hin und sah dort einen Bussard liegen. Ich konnte nicht anders und fuhr rechts ran. Schnell legte ich ihn in eine Box in meinem Auto und fuhr dann weiter“, erzählt er. Da der Niederländer auf die Schnelle keinen Tierarzt ausfi ndig machen konnte, suchte er beim Zollamt Hilfe – ohne Erfolg. Van Gemeren nahm das verletzte Tier mit nach Hause, um es dort angemessen zu pfl egen. „Ich legte ihn auf das nächst Beste, was ich fi nden konnte – eine meiner Jacken.“ Mit einer Marinadenspritze gab er dem Bussard Wasser zu trinken. Lachs aus Aldis Kühltheke sowie Körner und Samen bekam er zu fressen. Der Mäusebussard ist wahrscheinlich mit einem Auto kollidiert. Von diesem Unfall hat er sich im Verlauf schneller erholt, als gedacht. Nach etwas mehr als vier Stunden, die van Gemeren damit zubrachte, den Raubvogel zu füttern, setzte er zum ersten Flugversuch an. „Er kam nicht weit. Er landete auf einem Blumentopf.“ Eine weitere Stunde später breitete er erneut die Flügel aus, setzte zum Sprung an und hob daraufhin vom Boden ab. Van Gemeren beobachtete ihn dabei und verabschiedete sich, denn seitdem hat er seinen neuen Freund nicht wieder gesehen. „Er ließ mich sehr nah an sich ran, als wüsste er, dass ich ihm helfen will. Ein tolles Gefühl! Auch konnte ich tolle Fotos machen.“ In dieser Saison könnte es häufi ger zu Wildunfällen dieser Art kommen. Denn im Landkreis Leer gibt es mehr denn je Raubvögel. Fährt man gezielt durch die kleinen Dörfer, sitzt quasi auf jedem zweiten Richelpfahl ein Bussard, Falke oder eine Eule. Jens Stöter, Sprecher des Landkreises, stellt eine Vermutung auf: „Wir führen keine Listen über die genaue Stückzahl der Raubvögel im Landkreis. Doch die hohe Vogeldichte in diesem Winter fällt auf. Wahrscheinlich gibt es ein gutes Nahrungsangebot. Das wirkt sich auf die Population der Tiere aus.“ Kreisjägermeister Jan-Wilhelm Hillbrands weiß außerdem: „Im Augenblick gibt es in dieser Region eine große Vielzahl nordischer Bussarde. Es sind Zugvögel, die im Februar wieder zurück in ihre Brutgebiete nach Skandinavien ziehen. Außerdem haben Raubvögel einen Vollschutz und dürfen nicht geschossen werden.“ Ein fundiertes Bild bekomme man, wenn die derzeitigen Gäste abgezogen sind.

Artikel vom 01.01.2018

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