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Im Drachenboot auf Medaillenjagd

Maike Zimmermann ist zurzeit bei der Weltmeisterschaft in Atlanta


Bei der EM in Ungarn fuhr Zimmermann das erste Mal für die deutsche Mannschaft. Fotos: Privat
Holte (jos) Endlich geht für Maike Zimmermann ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Die Holterin fl og vor einer Woche nach Atlanta (USA). Dort fi ndet vom 13. bis 16. September die Weltmeisterschaft im Drachenbootfahren statt. Zimmermann trägt den Bundesadler auf der Brust und vertritt die Deutsche Nationalmannschaft. „Mehr kann ein Drachenbootfahrer in seiner Karriere nicht erreichen. Die Teilnahme an der WM ist die größte Ehre“, sagt Zimmermann. Im Team der Deutschen gibt es Paddler, die bereits mehrfach nominiert wurden. Die Holterin ist allerdings das erste Mal dabei. Das Besondere: „Ich bin Quereinsteigerin und habe sehr hart für die Teilnahme trainieren müssen. Viele meiner Teamkollegen paddeln schon von Kindesbeinen an.“ Der heiße Sommer spielte Maike Zimmermann bei ihrer WM-Vorbereitung in die Karten. Neben den Trainingseinheiten in Mühlheim an der Ruhe, fuhr sie mit einem Einmann-Drachenboot (Outrigger) jeden zweiten Abend über den Jümmesee in Stickhausen. Desweiteren besucht sie regelmäßig Fitnessstudios und hat sich speziell für das WM-Training einen Personal Trainer zugelegt. „Ich bin dankbar für die Unterstützung“, sagt sie. Zimmermann sitzt im hinteren Bereich des Bootes auf der rechten Seite. Diese Position war in der Nominierungsphase hart umkämpft. Einige Paddlerinnen kamen infrage, jedoch konnte sich die Ostfriesin bei Tests durchsetzten. „Ich habe nochmal einiges an Kraft zugeleget seit dem letzten großen Turnier.“ Damit meint sie die Europameisterschaft in Szeged (Ungarn) im vergangenen Jahr. Dort trug Zimmermann das erste Mal das Nationaltrikot. Der damals größte Erfolg von Maike Zimmermann und Co. war der dritte Platz auf der 200-Meter-Strecke. Für die Weltmeisterschaft rechnet sich die Holterin gute Chancen aus. Doch hat Sie Respekt vor der russischen Nationalmannschaft. „Die sind schon sehr stark. Auch die Amerikaner haben als Gastgeber gute Chancen und die Kanadier dürfen wir auch nicht unterschätzen.“ Wenn die WM vorbei ist, will Zimmermann nach Florida reisen, um dort mit ihren Kollegen das hoffentlich gute Ergebnis zu feiern.

Artikel vom 17.09.2018

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