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  20.11.2018 - 21:50 Uhr

  

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Das Projekt Kurbelfähre nimmt Fahrt auf

Moormerland und Ihlow unterzeichnen Vertrag


Annette Lang, Fachbereichsleiterin für den Bereich Bau bei der Gemeinde Ihlow, Ihlows Bürgermeister Johann Börgmann, Landrat Matthias Groote, Moormerlands Bürgermeisterin Bettina Stöhr und Wigbert Grotjan, Moormerlands erster Gemeinderat (von links), bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus in Warsingsfehn. Foto: Antje Jansen
Warsingsfehn (aj). Was lange währt, wird endlich gut: Der Plan, Ihlow und Moormerland mit einer Kurbelfähre zu verbinden (der SR berichtete) nimmt Form an. Am Mittwoch unterzeichneten Moormerlands Bürgermeisterin Bettina Stöhr und Ihlows Bürgermeister Johann Börgmann einen Vertrag, der gleich mehrere wichtige Punkte beinhaltet. Er regelt, wo das Fehntjer Tief überquert werden soll, womit es überquert werden soll – mit einer Kurbelfähre – und dass das Projekt auch realisiert wird, falls es dafür keine Fördergelder gibt. „Ich bin seit 1996 in der Politik und seitdem begleitet mich das Thema Kurbelfähre“, sagte Bürgermeisterin Bettina Stöhr. Ihlows Bürgermeister Johann Börgmann geht es genauso: „Ich habe vor 21 Jahren bei der Gemeinde angefangen, seitdem ist das Thema im Gespräch. Heute können wir einen großen Schritt voran kommen.“ Es sei nicht einfach gewesen, für die Querung den richtigen Platz zu fi nden. Es gebe viel zu beachten, erklärte Stöhr. Unter anderem, welche Pfl anzen dort wachsen und welche Vögel, Fische und andere Tiere dort leben. Als Querungspunkt haben die Verantwortlichen nun Ippenwarf ins Auge gefasst. Eine Kurbelfähre – keine motorisierte Fähre wie beispielsweise zwischen Weener und Mitling Mark – habe mehrere Vorteile. Sie sei umweltfreundlich, störe den Schiffsverkehr auf dem Kanal nicht und sei eine Attraktion für Touristen und Einheimische. Bezüglich der Zuwegung werden nach Aussage Stöhrs gerade Gespräche mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke geführt. „Der nächste Schritt ist, dass wir uns ein Planungsbüro suchen“, so Stöhr. Landrat Matthias Groote freute sich über die Vertragsunterzeichnung: „Jetzt kann‘s losgehen!“ 

Artikel vom 20.10.2018

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