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Eva-Maria träumt von der Bundesliga

Die 17-Jährige aus Steenfelde pfeift heute schon als Schiedsrichterin in der Niedersachsenliga


Der Vereinsvorstand des SuS Steenfelde ehrte Eva-Maria für ihr sportliches Engagement und den erfolgreichen Lehrgang. Fotos: Privat

Steenfelde Sie ist 17 Jahre alt und kommandiert fast jedes Wochenende 22 Fußballspieler oder Fußballspielerinnen herum. Die Rede ist von Eva-Maria Murra aus Steenfelde. Eigentlich ist sie eine ganz normale Schülerin. Sie hat aber ein außergewöhnliches Hobby: Schiedsrichterin. „Fußballspielen hat mir selbst nicht so viel Spaß gemacht, aber ich fi nde den Sport trotzdem toll. Deshalb habe ich mich zum Schiri ausbilden lassen“, erzählt sie. Es ist kein Wunder, dass Eva-Maria gerne auf dem Fußballplatz steht. Schließlich wurde ihr die Begeisterung in die Wiege gelegt. Neben ihrem Vater, der bei SuS Steenfelde spielt, ist auch ihre Zwillingsschwester im Verein. „Außerdem läuft bei uns jedes Wochenende Bundesliga im Fernsehen. Meine Oma feuert Dortmund an, mein Vater Köln, meine Schwester Bayern und ich Bremen. Nur Mama hält sich raus“, sagt sie. Wenn Eva-Maria selbst Trikot, Sporthose, Stutzen und Fußballschuhe trägt, gelbe und rote Karte parat hält oder eine Fahne in der Hand hat, ist höchste Konzentration geboten. Ihr Blick ist an den Ball gefesselt und sie läuft ihm immer hinterher. „Am besten auf einer Höhe. Doch das geht halt nicht immer.“ Wenn Eva- Maria auf Abseits entscheidet, gäbe es immer Spieler und Fans, die anderer Meinung sind. „Zu oft muss ich mir Beleidigungen anhören. ,Geh zurück an den Herd‘ zum Beispiel. Aber ingesamt überwiegt der Spaß an meinem Hobby“, erzählt sie. Je höher sie pfeift, das heißt je höher die Liga, desto weiter muss Eva-Maria weg von Steenfelde. Zum Beispiel nach Cloppenburg. Dort leitet sie an diesem Sonntag, 25. November, das Spiel der B-Mädchen vom BV Cloppenburg und TSV Bremerode (Niedersachsenliga). Nachdem sie im September erfolgreich einen Schiedsrichter- Lehrgang in Barsinghausen absolviert hat, ist die Hobby- Schiedsrichterin berechtigt, die B-Mädchen der Niedersachsenliga zu pfeifen und als Assistentin in der Frauen- Ober- und Regionalliga aktiv zu sein. „Ihr Heimatverein, der SuS Steenfelde, ist sehr stolz, eine so engagierte Sportlerin in seinen Reihen zu haben“, sagte der SuS-Vorsitzende Harald Klaaßen bei der letzten Vorstandsitzung. Er ehrte sie mit einem Präsent und einer neuen Ausstattung. Mittlerweile eine gute Freundin von Eva-Maria ist Janna Poppen, ebenfalls Schiri. Die 27-jährige Leeranerin leitete bereits 16 Spiele in der zweiten Frauen-Bundesliga. Sie ist allerdings auch auf Bezirksebene aktiv. Und da kam bislang Eva-Maria ins Spiel: Seit einiger Zeit gehört die 17-Jährige zum Bezirksligagespann mit Poppen und Alexander Krull. Sie assistiert und unterstützt Janna Poppen bei ihren Entscheidungen: „Ich verdanke ihr sehr viel. Weil sie mir immer Mut macht, weiter an meiner Schiedsrichter-Karriere zu arbeiten. Später möchte ich in der ersten Frauen- Bundesliga das Sagen auf dem Platz haben.“ Das Sagen zu haben, das macht ihr am meisten Spaß. Da sie sich mit den Regeln im Fußball genauestens auskennt, behält Eva-Maria fast immer Recht: „Wenn Spieler meckern und nicht hören wollen, zeige ich die gelbe Karte. Ich bin aber sehr tolerant und versuche, das Spiel so wenig wie nötig zu unterbrechen.“ Rot zeigen musste sie deshalb noch nie. Allerdings war sie als Assistentin schon oft dabei, als zum Beispiel Janna Poppen einen Spieler vom Platz geworfen hat. Neben ihrem Hobby und der Schule bleibt kaum noch Zeit für andere Leidenschaften. Zu Hause wartet meistens ein Berg mit Schularbeiten, der erledigt werden will. Aber um fi t zu bleiben, geht Eva-Maria regelmäßig joggen. Eines Tages möchte sie als Bio- und Mathelehrerin arbeiten und am Wochenende im Stadion zu Hause sein.


Artikel vom 26.11.2018

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