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  18.07.2019 - 03:40 Uhr

  

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Unter den besten Acht in Amerika

SR-Interview: Germania Leer-Spieler Andreas Bitter wagte Sprung in die USA


So kennen die Fans in Ostfriesland Stürmer Andreas Bitter (links) - mit schnellem Antritt und Zug zum Tor. Fotos: Rauch
Denver/Augustfehn/Leer (mr) Andreas Bitter hat im Norden Deutschlands schon in mehreren Vereinen erfolgreich Fußball gespielt – unter anderem beim VfB Oldenburg, bei Kickers Emden und beim VfL Germania Leer. Im August verließ er den VfL und Deutschland, um sich in den USA neuen berufl ichen und sportlichen Herausforderungen zu stellen. An der Regis University in Denver (Colorado) absolviert der 26-Jährige einen Masterstudiengang in Business Administration (MBA). Weihnachten verbringt er im heimischen Augustfehn. Der SR nutzte die Gelegenheit zum Gespräch.
Herr Bitter, der Fußball hat auch für Ihr Studium eine große Rolle gespielt…
Ja. Da ein Studium an einer privaten Uni aufgrund der hohen Studiengebühren in den USA kaum zu fi nanzieren ist, habe ich mich erfolgreich für ein Soccer-Stipendium beworben. Letztendlich gab es zwar mehrere Angebote, da die Regis University sowohl akademisch als auch sportlich eine der besten Universitäten in den USA ist, habe ich mich für Denver entschieden.
Ihre nähere Zukunft sehen Sie also in den Vereinigten Staaten?
Ich werde voraussichtlich noch zwei weitere Jahre in den USA verbringen. Nach meinem Studienabschluss werde ich voraussichtlich noch ein Jahr in den USA Arbeitserfahrung sammeln, ehe ich 2016 wieder nach Deutschland zurückkehren werde. Das Master-Studium in Denver ist ein sehr hochwertiges Studium, welches mir hoffentlich einige berufl iche Türen öffnen wird. Meine berufl iche Zukunft sehe ich im Bereich internationales Marketing oder Sportmanagement.
Und auch fußballerisch durften Sie in den USA schon Erfolge feiern…
Wir spielen in einer nationalen Uni-Liga. Nachdem wir in unserer Conference (Ligen- Einteilungen der Mannschaften im nordamerikanischen Hochschulsport; Anm. d. Red.) souverän Meister geworden sind, haben wir uns für die nationalen Playoffs qualifi ziert und sind letztendlich bis ins Viertelfi nale der so genannten Nations gekommen. Das heißt, dass wir letztendlich zu den acht besten Uni-Teams in Nordamerika gehörten. Das ist ein wirklich großer Erfolg, wenn man die Größe Nordamerikas beachtet. Außerdem spielen mehrere hundert Teams in den Uni-Ligen. Und der College- Sport hat einen enormen Stellenwert. Am Ende wurden wir von einem Team aus Vancouver besiegt.
Wie würden Sie denn das Niveau des Uni-Fußballs einschätzen?
Wenn man im Internet recherchiert, wird das Niveau oft mit der Regionalliga verglichen. Da ich in Deutschland selbst in der 4. Liga aktiv war, würde ich das etwas relativieren. Während der Saison sind Teams von der Spielstärke der Oberliga und Regionalliga dabei. Die Play-offs mit den besten Mannschaften aus den USA sind jedoch eindeutig auf Regionalliga-Niveau. In den USA werden die Spieler bei den Uni-Mannschaften gescoutet und dann direkt zu den Profi teams geholt. Deshalb trifft man eigentlich in jedem Spiel auf europäische Gegenspieler, die ihre Chance in den USA suchen. Wir hatten schon Gegner, bei denen kein amerikanischer Spieler auf dem Platz stand. Auch viele deutsche Spieler, die sonst in der Oberliga, Regionalliga oder sogar 3. Liga spielen, habe ich in den USA schon getroffen.
Und wo liegt der Unterschied zwischen dem Uni-Fußball der USA und dem deutschen Amateurfußball?
In den USA wird sehr körperbetont gespielt und sehr viel Wert auf Athletik gelegt. Es wird täglich trainiert und zusätzliche Einheiten im Kraftraum sind die Regel. Allerdings ist der Fußball in Deutschland dafür im technischen und taktischen Bereich besser aufgestellt.
Im August verließen Sie durch die Zusage aus Denver früher als geplant Deutschland und ihren Verein VfL Germania Leer. Für die Leeraner läuft es in der Landesliga nicht gut. Der VfL steckt im Abstiegskampf. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?
Es fehlt auf jeden Fall ein Torjäger. Aber diese Position ist natürlich auch nicht so einfach zu ersetzen. Ich bin aber absolut sicher, dass der Kader stark genug ist, um den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen. Germania ist und bleibt ein klasse Verein, der eigentlich in der Bezirksliga nichts zu suchen hat. Ein guter Start in die Rückrunde wird entscheidend sein. Ich drücke Germania jedes Wochenende aus den USA die Daumen. Über das Internet kann ich die Situation gut verfolgen. Ich hoffe, dass im Sommer der Klassenerhalt geschafft werden kann.
Und vielleicht können Sie dabei noch mithelfen… 
Ja, das stimmt. In den Monaten Mai und Juni habe ich frei und werde eventuell für diese Zeit nach Deutschland reisen. Da in diesem Zeitraum noch mehrere Landesliga-Spiele auf dem Programm stehen, könnte es gut sein, dass ich dann für Germania spiele. 

Artikel vom 21.12.2013

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