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  24.06.2019 - 16:44 Uhr

  

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Von Calgary bis Vancouver

Reemts Reise: Wilko Friebe kam für drei Wochen nach Kanada


Reemt (links) und sein Bruder Wilko Friebe erlebten auf ihrem Roadtrip in drei Wochen viele Abenteuer. Fotos: Privat

Leer (jos) Reemts Reise geht weiter: Auf seiner Entdeckungstour durch Kanada ist der 19-jährige Leeraner dieses Mal auf Achse durch den Westen des Landes. An seiner Seite ist sein Bruder Wilko. Insgesamt drei Wochen unternahmen die Brüder einen gemeinsamen Roadtrip und reisten von einem Schauplatz zum anderen. Mit seinem selbst umgebauten Camper-Van fuhr Reemt vor gut einem Monat von Banff nach Calgary, um Wilko dort vom Flughafen abzuholen. „Ich war ein bisschen aufgeregt, denn ich habe ihn acht Monate nicht gesehen. Er hat mir Büntingtee mitgebracht. Endlich! Mein Ostfriesenherz blutete bereits.“ Die Zwei fuhren ohne Umwege direkt ins Abenteuer. Zunächst in ein Stück weit hinein in die Rocky Mountains. Von da aus weiter in eine Steppe mit nahezu wüstenähnlicher Landschaft in Kamloops, bis sie direkt zur Küste des Pazifi ks gelangten. Dort besuchten sie Vancouver Island, „die uns mit weitläufi gen Berglandschaften, die mit Regenwäldern bedeckt sind, begeisterte.“ Die Brüder wanderten zwischen 1.000 Jahre alten Zederbäumen und waren kurze Zeit später direkt am Meer. Kanadas Landschaft änderte sich während des Roadtrips gefühlt alle drei Stunden. So war es auch mit dem Wetter. Wenn Reemt und Wilko an einem Tag bei minus zehn Grad und Schnee im Camper- Van übernachteten, hatten sie drei Tage später einen Temperaturunterschied von etwa 35 Grad. So spielten sie bei angenehmem Sommerwetter am Strand von Vancouver Frisbee. Innerhalb von drei Wochen ist viel passiert. Die Jungs bereisten insgesamt vier Städte. Neben Calgary und Vancouver auch Whistler und Seattle in den USA. Dorthin unternahmen sie ganz spontan einen Tagesausfl ug und staunten nicht schlecht, als sie durch die Altstadt spazierten, die sich optisch deutlich vom Rest der Großstadt unterscheidet. Die gemeinsame Fahrt bleibt beiden noch lange im Gedächtnis. Auch deswegen, weil sie an jeder Ecke wilde Tiere beobachten konnten. Am Himmel sahen sie Seeadler kreisen, am Boden streiften Schwarzbären durch das Unterholz und im Wasser beobachteten sie Grauwale. „Für uns Ostfriesen, die wir nur schwarzweiße Kühe kennen, war das echt ein tolles Erlebnis“, sagt Reemt. Endlich wieder zu Reisen tut dem Leeraner richtig gut, nachdem er mehrere Monate in Banff-Nationalpark Geld verdient hat. „Da zu schlafen, wo es uns gut gefällt, ist etwas Besonderes. Wir schlugen unser Camp entweder direkt an Seen, Flüssen, Wasserfällen oder an der Pazifi kküste auf“, erzählt er. Abends brannte immer ein Lagerfeuer. Dann haben Reemt und Wilko entweder beide gelesen oder musiziert. Deshalb die Ukulele, die der Leeraner mitgenommen hat. Er spielte auf dem Instrument und sang dazu. Wie es sich für einen echten Roadtrip gehört, musste auch etwas schiefgehen. An einem Morgen sprang das Auto nicht an und sie mussten stundenlang warten, bis ein anderes vorbeifuhr. „Zum Glück sind die Kanadier sehr hilfsbereit. Dieser gab uns Starthilfe, sodass wir weiterfahren konnten“, erzählt Reemt. Ein anderes Mal blieben sie mit dem Auto in einem Schlammloch stecken und warteten wieder mehrere Stunden, bis sie einen Retter in der Not fanden, der sie rauszog. Und gleich nachdem Wilko wieder abgereist war, platze einer der Autoreifen. „Mir ist nichts passiert. Noch einmal gutgegangen. Alles wieder gut.“ Nur noch zwei Monate verbleiben, bis sich Reemt wieder auf die Rückreise nach Deutschland begibt. „Das ist mir mittlerweile mehr bewusst, denn je. Also heißt es jetzt: Jeden Moment genießen!“ Der Abenteurer macht sich nun auf den Weg in Richtung Norden. Vielleicht fährt er nach Yukon. Vielleicht aber auch bis nach Alaska. Das weiß Reemt wie immer noch nicht so genau. Jetzt freut er sich bereits auf den nächsten Besuch. Seine Mutter Hedwig und seine Patentante Antje kommen Anfang Juli. Reemts Reise geht weiter.         


Artikel vom 27.05.2019

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